Tag: 2020

  • Auf ein besseres 2022

    Auf ein besseres 2022

    Der Abschied von 2021 dürfte den meisten nicht schwer fallen. Hoffen wir, dass 2022 besser wird. Lasst uns optimistisch nach vorne blicken – und bleibt gesund!

    2021 war alles andere als einfach – die Corona-Pandemie hat uns weiter fest im Griff, die Bundestagswahl brachte nicht die Ergebnisse, die wir uns erhofften und die Inflation hat das Laufen gelernt. Nicht wenige sind vermutlich dankbar, dass dieses Jahr zu Ende geht. Leider sieht es aus, als ob 2022 nicht viel besser wird. Die Versäumnisse von 16 Jahren Merkel bekommen wir im neuen Jahr deutlich zu spüren. Aber vielleicht kommt es ja doch anders als gedacht. Darauf stoßen wir an.

    Adieu 2021 – bienvenue 2022

    Der Vorstand des DVG wünscht allen Optimismus für 2022 … und natürlich Gesundheit.

    Silvester wird auch dieses Mal eher bescheiden ausfallen – ohne Böller, ohne Party, ohne großes Bohei. Wie wäre es, an Silvester an Verwandte und Freunde zu denken. Schickt Ihnen einen stimmigen Gruß. Nachfolgende einige Sprüche, wie ihr euren Lieben aus der Ferne eine besondere Freude machen könnt mit kreativen und lustigen Sprüchen:

    • Sag „Goodbye“  zum alten Jahr, dann werden deine Wünsche wahr. Schau nach vorne und bleib nicht stehen, damit sie in Erfüllung gehen.
    • Das neue Jahr soll Glück dir bringen, in Gesundheit, Herz♥️ und allen Dingen…
    • Lass die Korken knallen. Lass die Gläser klingen. Lass uns das neue Jahr beginnen.  Bleib glücklich und gesund 365 Tag, das sind 8760 Stund.
    • Das alte Jahr ist jetzt bald futsch, drum wünsch ich Dir einen guten Rutsch. Glück soll uns das neue Jahr gestalten und wir bleiben hoffentlich die Alten!
    • Es schenke dir das neue Jahr ohne Scherz, Gesundheit, Wohlstand und ein frohes Herz!♥️
    • Sonne , Mond und Sterne , alles liegt in weiter Ferne, doch das Gute ist ganz nah – ein glückliches und schönes neues Jahr! ♥️
    • Fürs neue Jahr wünsch ich Dir soviel Glück , wie der Regen Tropfen hat, soviel Liebe ♥️  wie die Sonne Strahlen hat und soviel Gutes wie der Regenbogen Farben hat!
    • Ein neues Jahr heißt neue Hoffnung, neues Licht, neue Gedanken und neue Wege zum Ziel

    Quelle: Inside-Digital

     

  • Top Ten der 2021 beliebtesten Beiträge

    Top Ten der 2021 beliebtesten Beiträge

    Was interessierte Altersvorsorger am meisten im Jahr 2021? Der Griff in die Rentenkasse und die Metallrente – und da hat sich im Vergleich zu 2020 nicht viel geändert. Zu den Top 3 gehört noch das Thema Freibetrag. Das sind die Top Ten der beliebtesten Beiträge auf dvg-ev.org.

    Zu den Top Ten der beliebtesten Beiträge gehören:

    Top Ten beliebteste Beiträge

    TitelAufrufe
    Staat vergreift sich an der Rentenkasse42165
    Wie gut oder schlecht ist die Metallrente?27196
    Ab 2021 erhöht sich Freibetrag auf 164,50 Euro23190
    So plündert der Staat die Sozialkassen19719
    Lohnt sich die Metallrente?15777
    2021 kommt die dicke Corona-Rechnung10844
    Deutsche arbeiten 7 Jahr länger als Italiener7780
    Staat prellt Rentenkasse um 909 Milliarden7772
    2022 steigen Kassenbeiträge auf über 20 Prozent6433
    Unionspolitiker wollen Rente mit 63 abschaffen6346

     

    Top 1

    Staat vergreift sich an Rentenkasse

    Auch 2021 gehörten „Staat vergreift sich an der Rentenkasse“ zu den am beliebtesten Beiträge auf der DVG-Homepage. Der Staat plündert die Sozialkassen und gleicht diesen Diebstahl nur schäbig aus. Selbst Journalisten fallen auf die Mär von der steuerfinanzierten Rente rein, dabei sind Staatsgelder nur der Ausgleich für versicherungsfremde Leistungen, die er der Rentenkasse aufbürde, die Steuerzahler insgesamt zahlen müssten. Es geht längst nicht mehr um ein paar Milliarden, sondern um Hunderte von Milliarden. Kein Wunder, wenn sich die Leistungen für die Rentenversicherten sukzessive verschlechtern. Seit 1957 ist der Fehlbetrag in der Rentenkasse der Aktion Demokratische Gemeinschaft (ADG) zufolge auf mittlerweile sage-und-schreibe mehr als 900 Milliarden Euro gewachsen, wie Otto W. Teufel penibel errechnet hat, weswegen die Tabelle auch nach ihm Teufel-Tabelle heißt. Ohne diesen Raubzug könnte das Rentenniveau heute deutlich höher sein. Um die Versorgungslücke auszugleichen, haben viele – von der Politik animiert – eine Direktversicherung abgeschlossen und sind leider die Dummen, denn auch hier vergreift sich der Staat.

    Top 2

    Metallrente

    Wieder auf Platz ist der Beitrag „Wie gut oder schlecht ist die Metallrente“: Kein Wunder, haben doch annähernd 800 000 Metaller hierzulande eine Metallrente. Aus Zahlern werden langsam Empfänger – und die merken erst jetzt, was ihnen ihre Metallrente gebracht hat und wie viel ihnen davon abgezogen wird. Die meisten sind ziemlich enttäuscht und sollten endlich Konsequenzen ziehen. Die Metaller berappen, wenn sie sich die Metallrente auf einmal auszahlen lassen, auch künftig 120 Monate oder zehn Jahre lang den Arbeitgeber- und den Arbeitnehmeranteil plus Zusatzbeitrag plus Pflegebeitrag an die Krankenkasse, lediglich gekürzt um einen Freibetrag, den der DVG erkämpfte – und nicht die IG Metall.

    Top 3

    Freibetrag erhöht sich ab 2021

    Top 3 ist der Beitrag „Ab 2021 erhöht sich der Freibetrag auf 164,50 Euro“. Der Freibetrag , für den Betriebsrentner keine Krankenkassen- und Pflegebeiträge zahlen müssen, erhöhte sich zum 1. Januar 2021 von 159,25 auf 164,50 Euro. 2022 wird es allerdings keine Erhöhung geben, obwohl die Kranken- und Pflegebeiträge steigen und die Inflation deutlich zulegt. Das heißt, Betriebsrentner werden kalt enteignet.

    Höhere Beiträge 2021

    Themen waren die Plünderung der Sozialkassen, natürlich Corona und die Folgen sowie die Rentenunterschiede zwischen Deutschland und Italien. Ferner interessierte viele Nutzer der DVG-Seite wie es mit den Kassenbeiträgen 2022 weiter geht. Auch die Diskussion um die Rente mit 63 fand reges Interesse.

  • Frohe Weihnachten – und einen motivierenden Start 2022

    Frohe Weihnachten – und einen motivierenden Start 2022

    Was für ein Jahr, das langsam zu Ende geht. Zeit, zurückzublicken, dankbar zu sein für das Gute – und das Schlechte abzuhaken. Genießt Weihnachten, freut Euch auf Eure Lieben, bleibt positiv gestimmt – und vor allem: Bleibt gesund! Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch.

    Wir wünschen allen DVG-Mitgliedern – ihren Familien und Freunden – ein gesegnetes, erholsames und freudebringendes Weihnachtsfest. Möge es trotz all der Herausforderungen und Widrigkeiten gelingen. Bleibt auch im Neuen Jahr optimistisch. Vergesst eure Hoffnungen und Träume nicht. Auf dass eure Wünsche in Erfüllung gehen.

    Markt und Straßen stehn verlassen,
    Still erleuchtet jedes Haus,
    Sinnend geh’ ich durch die Gassen,
    Alles sieht so festlich aus.

    An den Fenstern haben Frauen
    Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
    Tausend Kindlein stehn und schauen,
    Sind so wunderstill beglückt.

    Und ich wandre aus den Mauern
    Bis hinaus in’s freie Feld,
    Hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
    Wie so weit und still die Welt!

    Sterne hoch die Kreise schlingen,
    Aus des Schneees Einsamkeit
    Steigt’s wie wunderbares Singen –
    O du gnadenreiche Zeit!

    (Joseph von Eichendorff)

     

    Mit weihnachtlichen Grüßen

    euer Vorstand

  • Gut, dass 2020 vorbei ist – willkommen 2021

    Gut, dass 2020 vorbei ist – willkommen 2021

    2020 ist bald vorüber. Die wenigsten werden deswegen traurig sein. 2021 wird sicher spannend. Lasst uns hoffnungsvoll nach vorne blicken.

    2020 hat uns Turbulenzen, Krisen und eine Zwangsdigitalisierung beschert – und neue Erkenntnisse. Corona-Pandemie hat das Leben vieler auf den Kopf gestellt. Nicht wenige werden dankbar sein, dass es zu Ende geht. Ob 2021 so viel besser wird? Dürfen wir uns auf ein bisschen Normalität freuen?

    Adé 2020 – bienvenue 2021

    Wie auch immer – der Vorstand des DVG wünscht allen ein hoffnungsvolles 2021, in dem wir unseren Zielen ein Stück näher kommen.

    Silvester wird ja eher bescheiden bei allen ausfallen – im Kreis der engeren Familie, ohne Feuerwerk und ohne Besäufnis. Umso wichtiger ist es, an Verwandte und Freunde zu denken. Nachfolgende einige Sprüche, wie ihr euren aus der Ferne eine besondere Freude mit kreativen und schönen Sprüchen Sag „Goodbye“  zum alten Jahr, dann werden deine Wünsche wahr. Schau nach vorne und bleib nicht stehen, damit sie in Erfüllung gehen.

    • Das neue Jahr soll Glück dir bringen, in Gesundheit, Herz♥️ und allen Dingen…
    • Lass die Korken knallen. Lass die Gläser klingen. Lass uns das neue Jahr beginnen.  Bleib glücklich und gesund 365 Tag, das sind 8760 Stund.
    • Das alte Jahr ist jetzt bald futsch, drum wünsch ich Dir einen guten Rutsch. Glück soll uns das neue Jahr gestalten und wir bleiben hoffentlich die Alten!
    • Es schenke dir das neue Jahr ohne Scherz, Gesundheit, Wohlstand und ein frohes Herz!♥️
    • Sonne , Mond und Sterne , alles liegt in weiter Ferne, doch das Gute ist ganz nah – ein glückliches und schönes neues Jahr! ♥️
    • Fürs neue Jahr wünsch ich Dir soviel Glück , wie der Regen Tropfen hat, soviel Liebe ♥️wie die Sonne Strahlen hat und soviel Gutes wie der Regenbogen Farben hat!
    • Ein neues Jahr heißt neue Hoffnung, neues Licht, neue Gedanken und neue Wege zum Ziel…Ein guten Start ins Jahr 2021 das wünsch ich Dir! ♥️

    Quelle: Inside-Digital

    Image by Gerd Altmann from Pixabay

  • Top Ten der meistgeklickten Beiträge

    Top Ten der meistgeklickten Beiträge

    Was interessierte Altersvorsorger am meisten im Jahr 2020? Der Griff in die Rentenkasse und die Metallrente – so viel wird schnell klar. Das sind die Top Ten der meistgeklickten Beiträge auf dvg-ev.org.

    Zu den Top Ten der meistgeklickten Beiträge gehören:

    Top Ten Meistgeklickte Beiträge

    TitelAufrufe
    Staat vergreift sich an der Rentenkasse64061
    Wie gut oder schlecht ist die Metallrente?14551
    EZB kassiert Rentenkasse ab13675
    Beamte wollen Rentnern ans Leder13454
    Krankenkassen wollen ab 2021 mehr Geld8125
    So viel bringt der Freibetrag6979
    Was sich 2020 ändert6593
    Rentner kämpft gegen Plündern der Altersvorsorge6308
    Massive Erhöhung der Krankenkassenbeiträge droht6135
    Die Betriebsrenten sind in Gefahr6078

     

    Top 1

    Staat vergreift sich an Rentenkasse

    Zu den am meistgeklickten Beiträge auf der DVG-Homepage gehört „Staat vergreift sich an der Rentenkasse“. Der Staat plündert die Sozialkassen und gleicht diesen Diebstahl nur schäbig aus. So langsam begreifen das immer mehr Bürger und werden wütend. Bestes Beispiel dafür ist die Rentenkassen. Der Staat bürdet ihr immer mehr Aufgaben auf, statt die Steuerzahler insgesamt dafür zur Kasse zu bitten. Es geht längst nicht mehr um ein paar Milliarden, sondern um Hunderte von Milliarden. Kein Wunder, wenn sich die Leistungen für die Rentenversicherten sukzessive verschlechtern. Seit 1957 ist der Fehlbetrag in der Rentenkasse der Aktion Demokratische Gemeinschaft (ADG) zufolge auf mittlerweile sage-und-schreibe 811,9 Milliarden Euro gewachsen, wie Otto W. Teufel penibel errechnet hat, weswegen die Tabelle auch nach ihm Teufel-Tabelle heißt. Ohne diesen Raubzug könnte das Rentenniveau heute deutlich höher sein. Um die Versorgungslücke auszugleichen, haben viele – von der Politik animiert – eine Direktversicherung abgeschlossen und sind leider die Dummen, denn auch hier vergreift sich der Staat.

    Top 2

    Metallrente

    Zweitbest geklickter Beitrag ist „Wie gut oder schlecht ist die Metallrente“: Kein Wunder, haben doch annähernd 800 000 Metaller hierzulande eine Metallrente. Aus Zahlern werden langsam Empfänger – und die merken erst jetzt, was ihnen ihre Metallrente gebracht hat und wie viel ihnen davon abgezogen wird. Die meisten sind ziemlich enttäuscht. Unser Beitrag hat eine Reaktion der Metallrente provoziert. Aus Fairness haben wir Heribert Karch, den Geschäftsführer der Metallrente, zu Wort kommen lassen in dem Gastbeitrag „Lohnt sich die Metallrente?“. Am Grundproblem der Metallrente hat sich seit dem allerdings nichts geändert: Die Metaller berappen, wenn sie sich die Metallrente auf einmal auszahlen lassen, auch künftig 120 Monate oder zehn Jahre lang den Arbeitgeber- und den Arbeitnehmeranteil plus Zusatzbeitrag plus Pflegebeitrag an die Krankenkasse, lediglich gekürzt um einen Freibetrag, den der DVG erkämpfte – und nicht die IG Metall.

    Vergleich Metallrentefonds mit MSCI World

    Metallrentefonds MSCI World
    Vergleich Metallrentefonds mit MSCI World                                   Quelle: comdirekt

    Top 3

    EZB kassiert Rentenkasse ab

    Top 3 ist der Beitrag „EZB kassiert Rentenkasse ab“. Wie perfide ist das denn? Für ihre Reserven muss die Rentenkasse Jahr für Jahr Strafzinsen zahlen – in diesem Jahr allein 110 Millionen Euro. Das heißt, die Rentenkassen wird dafür bestraft, dass sie eine Reserve hält, wozu sie gesetzlich verpflichtet ist. Die EZB zehrt die Rücklagen der Rentenkasse systematisch auf, denn die Rentenkasse zahlt bereits seit 2017 Strafzinsen – und das dürfte sich in naher Zukunft auch nicht ändern, da die EZB-Chefin Christine Lagarde die Politik ihres Vorgängers Mario Draghi fortführt. Die Leitzins wurde bereits am 10. März 2016 auf null gesenkt, der Zins für die Einlagefazilität – das was die Banken für Guthaben bei der EZB zahlen müssen – ist schon seit 2014 negativ und mittlerweile bei -0,5 Prozent angekommen. Die Rentner werden also auch auf diesem Weg abgezockt.

    Höhere Beiträge 2021

    Aufreger in diesem Jahr waren darüber hinaus die zögerliche Rückzahlung der überzahlten Beiträge – die Krankenkassen haben sich viele Monate Zeit gelassen, das GKV-Betriebsrentenfreibetragsgesetz umzusetzen, kündigen aber bereits die Erhöhung der Zusatzbeiträge für 2021 an. Im kommenden Jahr wird uns dieses Thema sicher noch beschäftigen, denn die Kosten der Corona-Pandemie werden auf die gesetzlich Krankenversicherten umgelegt – die Erhöhung der Zusatzbeiträge ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was uns 2021 erwartet.

  • Gute Wünsche zu Weihnachten – und einen guten Start 2021

    Gute Wünsche zu Weihnachten – und einen guten Start 2021

    Wir wünschen allen das Beste zu diesem außergewöhnlichen Feste. Bleibt positiv gestimmt – und vor allem: Bleibt gesund! Hoffen wir gemeinsam, dass das kommende Jahr ein besseres wird als dieses.

    Wir wünschen allen DVG-Mitgliedern – ihren Familien und Freunden – ein gesegnetes Weihnachtsfest. Möge es trotz all der Herausforderungen und Widrigkeiten gelingen. Kommt gesund ins Neue Jahr. Auf dass es für viele besser wird als das alte. Vergesst eure Hoffnungen und Träume nicht. Auf dass eure Wünsche in Erfüllung gehen.

    An den kommenden Weihnachtstagen
    Soll Dich wirklich gar nichts plagen
    Drum schiebe all den unnützen Stress beiseit‘
    Und freu Dich auf die stade Zeit.
    Bei Tannenduft und Kerzenschein
    Möge alles schön und fröhlich sein.

     

    Mit hoffnungsvollen und motivierenden Grüßen

    euer Vorstand

  • Frohe Weihnachten und einen guten Start ins Neue Jahr

    Frohe Weihnachten und einen guten Start ins Neue Jahr

    Der Vorstand wünscht allen Mitgliedern, Freunden und Partnern frohe Weihnachten und einen guten Start in Neue Jahr.

    Ein bisschen hat sich der Kampf um einen Stopp der Mehrfachverbeitragung gelohnt. Immerhin wird es ab 2020 einen Freibetrag geben. Das ist ein erster Schritt. Wir können damit noch nicht zufrieden sein. Der Kampf wird weitergehen. Weihnachten und die Zeit zwischen den Jahren ist Anlass zurückzublicken. Es war ein turbulentes Jahr. Deswegen gilt es jetzt, sich zu besinnen, Einkehr zu halten und die schönen Momente Revue passieren zu lassen. Vielleicht ist bei der Auseinandersetzung mit Politik und Rechtssystem einiges Andere zu kurz gekommen. Diese Tagen sind dafür da, an Familie und Freunde zu denken.

    In diesem Sinne: Frohe und festliche Weihnachten und ein erfolgreiches 2020.

  • Kritik am Kompromiss der Groko

    Kritik am Kompromiss der Groko

    Der Kompromiss über die Grundrente enthält auch eine Regelung zur Abschwächung der sogenannten Doppelverbeitragung bei Betriebsrenten. Die Direktversicherten bleiben aber bei ihrer Kritik der Doppelverbeitragung.

    Seit 2004 gibt es die sogenannte Doppelverbreitragung, das heißt, seit dem müssen Direktversicherte in der Auszahlphase den Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil zahlen, obwohl sie teilweise schon in der Einzahlphase Sozialabgaben geleistet haben. Zahlen muss, wer monatlich mehr als 155,75 Euro bekommt. Für Einmalzahlungen wird die Kapialauszahlung auf 120 Monate umgerechnet. Wer weniger hat, zahlt keine Krankenkassenbeiträge.

    Nun soll, so das “Westfalen-Blatt” die Freigrenze in einen Freibetrag umgewandelt werden. Er werde für alle gelten. Insgesamt summiere sich die Entlastung der 17,4 Millionen Betriebsrentenempfänger auf 1,2 Milliarden Euro.

    Kurz nach der Einigung hat Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nachgelegt und einen Gesetzentwurf angedeutet, der in der Ressort-Abstimmung sei. Bereits am kommenden Montag soll er durchs Kabinett, so das “Westfalen-Blatt”.

    Senkung der Kassenbeiträge

    Wir wollen das Vertrauen in die betriebliche Altersvorsorge stärken. Wer fürs Alter vorsorgt, darf nicht der Gekniffene sein«, sagte Spahn. »Daher setzen wir die Senkung der Kassenbeiträge zur Betriebsrente nun zügig zum 1. Januar 2020 um.« Vorgeschlagen wird in dem Gesetzentwurf, der der Redaktion vorliegt, eine Höhe von 159 Euro. Wer eine Betriebsrente von 159 Euro bezieht, zahlt dafür bisher 24,80 Euro pro Monat an die Krankenkasse. Ab 1. Januar 2020 würde er nichts mehr zahlen. Laut Spahn betrifft dies ein knappes Drittel der Betriebsrentner.

    Zu denen, die sich seit langem für die Abschaffung der Doppelverbreitragung einsetzen, gehöre der Paderborner CDU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der CDU/CSU-Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Carsten Linnemann, so das Blatt.  “Die jetzt gefundene Einigung sei überfällig”, sagte er der Zeitung gegenüber. “Die Lösung befriedigt nicht alle berechtigten Forderungen, aber weil die Reform nicht im Koalitionsvertrag vereinbart ist, betrachte ich den gefundenen Kompromiss trotzdem als Erfolg.” Der Verein der Direktversicherungsgeschädigten (DVG) fordert zumindest die Halbierung der Krankenkassenbeiträge. Der DVG will aber letztlich die Abschaffung der Doppelverbeitragung und eine Entschädigung.

    Kritik am Kompromiss

    Deutliche Kritik an der Vereinbarung der Großen Koalition äußerte am Montag dagegen die Interessengemeinschaft Direktversicherungsgeschädigte. Ihr Bielefelder Sprecher Wolfgang Diembeck sprach von einem “faulen Kompromiss”, so das “Westfalen-Blatt”. Vor allem die Verpflichtung der Betroffenen, abgesehen vom Freibetrag weiter auch den Arbeitgeberbeitrag zur Krankenversicherung zahlen zu müssen, sei nicht akzeptabel. Wirkung erzeuge die Regelung nur bei Versorgungsbezügen bis rund 310 Euro monatlich. Von dem Kompromiss profitiert nur eine kleine Gruppe. Wer mehr erhält, kann mit der Vereinbarung nicht zufrieden sein. Was den Betroffenen auch noch sauer aufstößt: Rentenbezieher, die mehr als eine Direktversicherung abgeschlossen hätten, dürften den Freibetrag nur bei einen der Verträge anwenden, kritisierte Diembeck. “Tragisch ist auch, dass keine Regelung für die Vergangenheit geschaffen wurde.” Was ist mit denjenigen, die bereits seit Jahren an die Krankenkasse gezahlt haben? Laut Diembeck haben etwa zwei Millionen Direktversicherte bereits zehn Jahre lang die Beiträge bezahlt.

    Was heißt das für die Krankenkassen? Ihnen entgehen dem “Westfalen-Blatt” andererseits mit der Reform künftig jährlich 1,2 Milliarden Euro an Beitragseinnahmen, so das Bundesgesundheitsministerium . Obwohl einige Kassen im ersten Quartal 2019 in die roten Zahlen gerutscht seien, sollen sie die Ausfälle auf Dauer selbst ausgleichen. “Im kommenden Jahr übernimmt der Gesundheitsfonds die Mindereinnahmen noch komplett; bBis 2023 sollen die Zuschüsse auf 300 Millionen Euro gesenkt werden”, schreibt das “Westfalen-Blatt” weiter.

     

  • Freibetrag soll auf 159 Euro steigen

    Freibetrag soll auf 159 Euro steigen

    Der Freibetrag für Direktversicherte soll ab Januar 2020 immerhin 159 Euro statt 155,75 Euro Freigrenze betragen, so zumindest sieht es der Gesetzesentwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vor.

    Spahn will Tempo machen, hat er doch die wütenden Betriebsrentner und Direktversicherten im Genick, die mächtig Druck machen. Jetzt überschlagen sich die Neuigkeiten. Erst am Wochenende hat sich die Regierungskoalition auf eine Senkung der Kassenbeiträge zur Betriebsrente geeinigt – am 1. Januar 2021 und lediglich 155,75 Euro. Nun will Spahn die Entlastung schon zum 1. Januar 2020 durchbringen. Am heutigen Dienstag hat Spahn den Fraktionen dafür eine Formulierungshilfe für einen Gesetzentwurf zur Einführung eines Freibetrages in der gesetzlichen Krankenversicherung zur Förderung der betrieblichen Altersvorsorge vorgelegt. Damit will der Minister das Vertrauen in die betriebliche Altersvorsorge stärken.

    Wer fürs Alter vorsorgt, darf nicht der Gekniffene sein. Daher setzen wir die Senkung der Kassenbeiträge zur Betriebsrente nun zügig zum 1. Januar 2020 um. Das Drittel der Betriebsrentner mit kleinen Betriebsrenten zahlt gar keinen Beitrag, ein weiteres knappes Drittel zahlt maximal den halben Beitrag und das gute Drittel mit höheren Betriebsrenten wird auch spürbar entlastet. Alle Betriebsrentner haben also was davon. Das ist auch ein wichtiges Signal für die junge Generation: Es lohnt sich, privat vorzusorgen.

    Ab Januar 159 Euro Freibetrag

    Ab 1. Januar gelte, so das Ministerium, ein sogenannter Freibetrag von 159,25 Euro. Für die ersten 159 Euro der Betriebsrente müsse dann kein Kassenbeitrag mehr gezahlt werden. Erst darüber hinaus werde die Betriebsrente verbeitragt. Heißt konkret: „Wer im kommenden Jahr zum Beispiel 169 Euro im Monat Betriebsrente bekommt, zahlt nur auf zehn Euro Kassenbeiträge“. Das seien bei einem allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent und einem Zusatzbeitrag von 1,1 Prozent nur 1,57 Euro. Nach der bisherigen Regel hätte der Kassenbeitrag auf die gesamte Betriebsrente angerechnet werden müssen. 159 Euro sind aber eher Krümel, denn wer eine armutsfeste Betriebsrenten hat, liegt deutlich über diesen 159 Euro monatlich.

    Durch die Verbesserung zahlen alle Betriebsrentner laut Bundesgesundheitsminister geringere Beiträge. „Besonders profitieren werden Menschen, die eine geringe Betriebsrente erhalten“, so Spahns Ministerium.

    Wofür steht der DVG? Was haben wir erreicht?

    Imagefilm des DVG

    Reaktionen

    Demos haben etwas bewirkt – Hannover

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    Schluss mit der Sabotage der Altersvorsorge!

    Unsere Position: Wofür der DVG steht! 

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