Tag: Aiwanger

  • Freie Wähler wollen Rentner entlasten

    Freie Wähler wollen Rentner entlasten

    Hubert Aiwanger, Bundesvorsitzender der Freien Wähler, will Rentner angesichts des Urteil zur Doppelbesteuerung von Renten grundsätzlich entlasten.

    Alle warten gespannt auf das am 31. Mai erwartete Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) über die Doppelbesteuerung einzelner Renten. Durch das 2005 unter Rot-Grün verabschiedetet Alterseinkünftegesetz würden bis zu 22 Prozent der Renten in Deutschland aktuell doppelt besteuert. Die Freien Wähler hoffen, dass der BFH im Sinne der Kläger entscheidet und die unverhältnismäßige Doppelbesteuerung abgeschafft wird.

    Rentner entlasten

    Damit allein ist es nach Aiwangers Ansicht nicht getan. Die von den Freien Wählern gestartete Bundesratsinitiative zur Abschaffung der Doppelverbeitragung von Direktversicherungen ist im Bundestag von Schwarz-Rot abgewiesen worden. Doppelverbeitragung und Doppelbesteuerung von Rentner sei ein offensichtlicher  Fehlgriff in der aktuellen Rentenpolitik. Die Doppelverbeitragung von Betriebsrenten sowie das immer weitere Absinken des Rentenniveaus müssten endlich gestoppt werden.

    Bei der Altersabsicherung dürfe nicht noch mehr Vertrauen der Bürger verspielt werden. „Dafür muss jetzt als erster Schritt die Korrektur der Rentenbesteuerung schnellstens umgesetzt werden“, so Aiwanger. „Nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs müssen den doppelt belasteten Beitragszahlern und Rentnern die Beiträge unbürokratisch erstattet werden“, so Aiwanger weiter.

    Bild: Freie Wähler

  • DVG-Demo am 26. Oktober 2019 in München-Pasing

    DVG-Demo am 26. Oktober 2019 in München-Pasing

    Betriebsrentner, darunter viele mit einer Direktversicherung, sind empört über die Abzocke durch die Krankenkassen, die mit Einführung des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes (GMG) ermöglicht wurde. Die Betroffenen wehren sich dagegen und gehen am Samstag, 26. Oktober 2019 in einem bundesweiten Aktionstag auf die Straße. Die Demo der Regionalgruppe München und Umland gegen die Abzocke durch Politik und Krankenkassen und für die Abschaffung der Doppelverbeitragung startet um 10 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in München-Pasing.

    Wie wir am 11.09.2019 berichteten, sind Betriebsrentner, darunter viele mit einer Direktversicherung, empört über die Abzocke durch die Krankenkassen. Schwarz-Rot-Grün haben mit dem Gesundheitsmodernisierungsgesetz (GMG) 2003 beschlossen, dass auf Bezüge aus der betrieblichen Altersversorgung Krankenkassenbeiträge gezahlt werden. Einschließlich Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil, Zusatz- und Pflegebeitrag sind das mehr als 19 Prozent. Betriebsrenten werden damit um knapp ein Fünftel gekürzt. Das Perfide dabei, diese Regelung wurde rückwirkend eingeführt und trifft auch Betriebsrentner, die schon lange vor 2004 einen Vertrag abgeschlossen hatten.

    “Pink Day” in München-Pasing

    Die Betroffenen wehren sich gegen die Abzocke durch Politik und Krankenkassen und kämpfen für die Abschaffung der Doppelverbeitragung. Dazu gehen sie in einem bundesweiten Aktionstag auf die Straße.

    Eingeladen sind Hubert Aiwanger, stellvertretender Ministerpräsident von Bayern sowie Staatsminister für Wirtschaft und Ates Gürpinar, Landessprecher von Die Linken.

    Was die Direktversicherungsgeschädigten besonders ärgert: Komischerweise wurde die betriebliche Riester-Rente von der Doppelverbeitragung befreit.

    Bei derart hohen Abzügen durch die Krankenkassen bleibt von der Rendite einer Direktversicherung nichts mehr übrig. Wer auf diese Weise fürs Alter vorgesorgt hat, hätte sein Geld genauso gut unter die Matratze legen können. Damit wird betriebliche Altersvorsorge ad absurdum geführt.

    Beim Treffen der DVG e.V. Regionalgruppe München und Umland im September in Gröbenzell ( wir berichteten ) wurde die Demo am Bahnhofsvorplatz in München-Pasing besprochen.

    Mit den Slogans “Erst angelockt, dann abgezockt!” und „Wir sind viele, wir sind laut, weil ihr uns die Rente klaut” – wehren sich die Betroffenen gegen dieses Unrecht.

    Quelle: DVG e.V.

    Foto: Teilnehmer*innen beim Treffen der DVG e.V. Regionalgruppe München und Umland zur Vorbereitung des Aktionstags am 26. Oktober 2019, © Klaus Kubitza

    Klaus Kubitza

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