Tag: digitalisierung

  • Krankenkassen im Digital-Chaos

    Krankenkassen im Digital-Chaos

    Versagen auf ganzer Front – wie schon bei der Einführung des GKV-Betriebsrentenfreibetrag sind die Krankenkassen auch bei den Masken-Coupons mit der Digitalisierung überfordert.

    Das GKV-Betriebsrentenfreibetragsgesetz war am 1. Januar 2020 in Kraft getreten – und einige Krankenkassen brauchten teilweise zehn Monate, um es umzusetzen. Bei der Verteilung der Coupons für FFP2-Masken ist ein ähnliches Versagen zu beobachten, wie „Bild“ jetzt berichtet.

    Digitalisierung mangelhaft

    Offensichtlich haben viele Krankenkassen Probleme, die richtigen Patienten mit FFP2-Masken-Coupons zu versorgen. Aber niemand wolle offen Fehler zugeben. Die Hallesche-Versicherung räumt immerhin ein, dass es beim Versand von Maskengutscheinen vereinzelt zu weiteren Unregelmäßigkeiten gekommen sein könnte.

    Chaos bei Krankenkassen

    Von vereinzelt kann bestimmt nicht die Rede sein. Wer sich in seinem Verwandten- und Bekanntenkreis umhört, stößt zwangsläufig auf den einen oder anderen Fall. Über-60-Jährige und Corona-Risikopatienten sollten Gutscheine für Masken bekommen. Wer beispielsweise bei der TK versichert ist, wartet vergeblich auf die Gutschein, die Barmer hat es dagegen schon geschafft, ihre Kunden zu beliefern. „Bild“ berichtet von einer an Mukoviszidose leidenden Fürtherin, die auf die Coupons wartet, obwohl für sie Corona tödlich wäre, während ihre gesunde Schwester bereits ein Schreiben ihrer Krankenkasse bekommen hat.

    Datenbanken veraltet

    Wie gesagt, das sind keine Einzelfälle. „Bild“ vermutet, dass die „Datensätze großer Kassen auch nicht immer auf dem aktuellen Stand zu sein scheinen“. Das ist nicht da erste Mal, dass die Krankenkassen mit der Digitalisierung überfordert sind. Sie haben es offensichtlich versäumt, ihre Informationssystem auf Vordermann zu bringen, obwohl sie jedes Jahr Hunderte von Milliarden einnehmen. Problem: keiner schaut den Krankenkassen in punkto Effizienz auf die Finger. Wenn das Geld nicht reicht, erhöhen die Kassen eben die Beiträge – wie jüngst den Zusatzbeitrag von 1,1 auf 1,3 Prozent, wobei einige Kassen gleich richtig zulangen und sogar – wie die TK um 0,5 Prozent – drauf satteln.

    Image by Michael Schwarzenberger from Pixabay

  • Gesammeltes Wissen in der ownCloud

    Gesammeltes Wissen in der ownCloud

    In „ownCloud“ ist auf der neuen Homepage alles archiviert, was der DVG an Wissen gesammelt hat. Nur Mitglieder können darauf zugreifen – und dafür haben sie vom DVG einen Benutzernamen und ein Passwort bekommen.

    Jedes Mitglied kann sich jederzeit bequem über den Link auf der Homepage – das ist das kleine Festplatten-Symbol links oben – in die ownCloud einwählen und in Vorlagen, Mustertexten, Protokollen,  Analysen und Urteilstexten stöbern. Benutzername ist “DVG”, das Passwort (galt bislang für den internen Bereich und ownCloud) hat jedes Mitglied bekommen.

    OwnCloud zu wenig genutzt

    Bislang nutzen diesen Service viel zu wenige – schade. Denn ownCloud ist noch weit mehr als nur ein Archiv. Mitglieder können auch Texte und Bilder hochladen, so dass sie für alle innerhalb des Vereins erreichbar sind, denn ownCloud ist eine Datei-Synchronisationslösung. OwnCloud ist ein geschützter Raum für den Austausch innerhalb des Vereins, Wissensdatenbank und Nachschlagewerk. Hier der Link, wer nicht über das Icon auf der DVG-Homepage gehen will: https://dvg-ev.owncube.com/

    Gelebte Digitalisierung

    Wer mehr über ownCloud erfahren will, besucht am besten die Homepage von owncloud. OwnCloud ist eine „offene Plattform für die digitale Zusammenarbeit“. Das schöne daran, der Nutzer, sprich wir als DVG, bestimmen selbst, welche Daten in die Cloud verlagert werden – und können auch ganz besonders sensible Daten für bestimmte Gruppen wie den Vorstand reservieren.

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