Tag: DVG Symposium

  • Parteien sollen sich schnell einigen

    Parteien sollen sich schnell einigen

    Der Direktversicherungsgeschädigte e.V. (DVG) drängt auf eine zügige Einigung in den Koalitionsverhandlungen. Die Politik hat in der Vergangenheit schon viel zu viel Zeit bei einer Reform der Altersvorsorge verplempert.

    „Ein Geplänkel wie vor vier Jahren wollen und können wir uns nicht leisten – jeder  Tag kostet unser Geld“, sagt Reiner Korth, stellvertretender Bundesvorsitzender des DVG. „Nur mit einer handlungsfähigen Regierung kann der von vielen Politikern versprochene Stopp der Doppelverbeitragung kommen.“

    Schnell einigen statt lange zögern

    Die Direktversicherungsgeschädigten zahlen den vollen Beitrag in die gesetzliche Krankenversicherung (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil) – pro Jahr rund zwei Milliarden Euro. „Diese grobe Ungerechtigkeit muss schnell gestoppt werden – das sind horrende Summen“, fügt Reiner Korth hinzu. Umgerechnet auf die zwei Milliarden Euro pro Jahr sind das 167 Millionen Euro pro Monat oder – anders ausgedrückt – 5,6 Millionen Euro pro Tag.

    Knackpunkt dabei ist das Gesundheitsmodernisierungsgesetz (GMG) von 2004, mit dem Direktversicherte um 20 Prozent ihrer Altersvorsorge gebracht werden – und dies rückwirkend, weil in bestehende Verträge eingriffen wurde. Ein Unding, oder wie Betroffene (Direktversicherungsgeschädigte) und viele Politiker sowie Sozialwissenschaftler sagen: ein Skandal. Von zahlreichen Politikern aller Couleur ist vor der Bundestagswahl der Stopp der Doppelverbeitragung versprochen worden.

    Von der Doppelverbeitragung auf Krankenkassenbeiträge (und nachträglich geschaffene Pflegeversicherung) sind rund sechs Millionen Bezieher von Direktversicherung betroffen – dazu kommen 6,5 Millionen Bezieher von Betriebsrenten – und die geburtenstarken Jahrgänge der Mit-50er Jahrgänge mit abgeschlossener Direktversicherung kommen erst noch in Rente. Eine Zahl von über 20 Millionen Verträgen dürfte nicht abwegig sein – laut Experten „politischer Sprengstoff“.

    Rentenreform ist überfällig

     Klar ist dem DVG und so ziemlich allen Parteien, dass die neu gebildete Regierung auch um eine grundlegende Reform des Rentensystems nicht herumkommen wird. Das war auch der Konsens auf dem vor rund einem Monat ausgetragenen DVG-Symposiums auf dem Hambacher Schloss mit Wissenschaftlern, Fach-Journalisten und Politikern. Die verschiedenen Reform-Modelle wurden von den Symposiums-Teilnehmern eingehend analysiert und gute Perspektiven entworfen.

    Dass in diesem Atemzug auch das Problem mit der Doppelverbeitragung gelöst werden muss, ist ebenfalls einhellige Meinung. Ähnlich gelagert war bis 2018 der Fall bei den Riester-Verträgen, hier kam der Stopp vor drei Jahren. „Die Politik braucht kein Gesetz zu ändern, es muss nur klargestellt werden: Kapitallebensversicherungen, die vor 2004 abgeschlossen wurden, müssen wie die schon seit 2018 freigestellten betrieblichen Riester-Verträge behandelt, werden“, unterstreicht Korth. Diese Ergänzung zum Gesetz müsse der Gesetzgeber schnellstmöglich umsetzen – aber dazu braucht es ein handlungsfähiges Parlament und eine tragfähige Regierung.

     

    Infos

    Die einzelnen Standpunkte des DVG-Symposiums auf Schloss Hambach sind nochmals nachzuschauen unter:

    https://youtu.be/AxAqglOfdVg

  • Per YouTube im Hambacher Schloss live dabei

    Per YouTube im Hambacher Schloss live dabei

    Alle, die am 25. August nicht zur großen Renten-Debatte ins Hambacher Schloss  kommen konnten, können sie sich dank YouTube per Video ansehen. Der DVG diskutierte mit Gästen aus Politik, Medien und Wissenschaft über das Thema „Demokratische Rente? Von wegen!“

    Debatte im Hambacher Schloss

    Der Verein der Direktversicherungsgeschädigten (DVG) hat das symbolträchtige Hambacher Schloss als Veranstaltungsort für sein Symposium „Demokratische Rente? Von wegen!“ – gewählt. Damit möglichst viele die Debatte live verfolgen können, hat der DVG die Renten-Debatte per Video aufgenommen auf YouTube hochgeladen.

     

    Hier geht zum

    YouTube-Video

    Das Programm des DVG-Symposium im Hambacher Schloss

    DVG-Symposium Programm
    DVG-Symposium Programm
  • Symposium ausgebucht – jetzt Warteliste

    Symposium ausgebucht – jetzt Warteliste

    Die große Renten-Debatte im Hambacher-Schloss am 25. August ist ausgebucht. Wer nicht dabei sein kann, hat die Chance, sich die Veranstaltung im Livestream auf YouTube anzuschauen. Der DVG diskutiert über das Thema „Demokratische Rente? Von wegen!“

    Es braucht wieder eine bürgerliche Opposition wie damals 1832 auf dem Hambacher Schloss. Nur sind die Forderungen heute anders als damals – heute geht es um eine grundlegende Reform der Rente, der sich die bisherige Merkel-Regierung seit 16 Jahren verweigert und das Problem Rente aussitzt, statt es anzupacken.

    Renten-Debatte im Hambacher Schloss

    Deswegen hat der Verein der Direktversicherungsgeschädigten (DVG) das symbolträchtige Hambacher Schloss als Veranstaltungsort gewählt für sein Symposium „Demokratische Rente? Von wegen!“ – zu der kostenlosen Veranstaltung sind alle DVG-Mitglieder eingeladen. Wegen der Corona-Regeln ist die Zahl der Sitzplätze auf 100 beschränkt. Die Veranstaltung ist ausgebucht. Deswegen wird die Veranstaltung im Livestream auf YouTube übertragen.

    Der Untertitel der Veranstaltung im Hambacher Schloss „Droht Altersarmut trotz privater Vorsorge?“ kommt nicht von ungefähr – Betriebsrentner und Direktversicherte haben auf Anraten der Politiker privat und betrieblich vorgesorgt, um in der Rente feststellen zu müssen, dass sie der Staat dafür bestraft, statt sie zu belohnen. Wenn die Altersvorsorge um annähernd 20 Prozent gekürzt wird, erübrigt sich das Sparen für den Ruhestand – genau das ist jedoch durch das von einer rot-grün-schwarzen Phalanx beschlossene Gesundheitsmodernisierungsgesetz (GMG) 2004 passiert. Das GMG wurde in einer Nacht-und-Nebel-Aktion rückwirkend und ohne Übergangsregelung eingeführt. Deswegen die Debatte im Hambacher Schloss.

    Abzocke durch die Politik

    Gegen diese Abzocke, die betriebliche Altersvorsorge zur Makulatur macht, wehrt sich der DVG und will kommende Rentnergenerationen für diese Ungerechtigkeit sensibilisieren. Einen Monat vor der  Bundestagswahl. Es wäre schön, wenn möglichst viele DVG-Mitglieder ins Hambacher Schloss kommen. Der Vorstand, vor allem Dr. Thomas Hintsch, hat sich abgemüht und engagiert, dass wir diese medienwirksame Veranstaltung auf die Beine stellen können. Der DVG hat einige namhafte Vertreter aus Wirtschaft, Medien und Politik als Referenten für das Symposium im Hambacher Schloss gewonnen – darunter

    Referenten des DVG-Symposium

    Sie stellen das heutige Rentensystem auf den Prüfstand. Es wird mit Sicherheit eine spannenden und erhellende Debatte geben – mit Impulsen für ein neues Rentensystem.

    DVG-Symposium Programm
    DVG-Symposium Programm
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