Tag: Michael Urschbach

  • Bilder + Videos Demo in Karlsruhe vor Verfassungsgericht

    Bilder + Videos Demo in Karlsruhe vor Verfassungsgericht

    Der DVG demonstrierte in Karlsruhe vor dem Bundesverfassungsgericht – als Teil der bundesweiten Proteste gegen das Unrecht der Doppelverbeitragung.

    Unser Mitglied Rolf Gräter hat 2 Videos erstellt, wofür wir ihm an dieser Stelle vielmals danken möchten:

    1. Teil Demo in Karlsruhe des Vereins Direktversicherungsgeschädigte e.V.

    2. Teil Chronologische Darstellung der Ausraubung von Bürgern durch die Politik.

    Damit ihr erfahrt, wogegen in Karlsruhe demonstriert wurde, hier der Text der Reden.

    Demo in Karlsruhe

    “Unsere Reden” Teil 1

    Hallo Alle

    Für die nicht “Facebook” Leser – und die gestern leider verhindert waren, die Redebeiträge – so wie sie im Facebook erscheinen.

    Mein Beitrag macht den Anfang, die anderen Beiträge folgen. Evtl. findet ihr ja verwertbare Argumente im Kampf gegen diese bodenlose Unverfrorenheit in diesen Ausführungen!

    Insgesamt war der deutschlandweite Protesttag ein toller Erfolg (allerdings auch noch ausbaufähig)!!! Wir hatten und bekommen noch eine gute Medienpräsenz – der Aufwand war wichtig und hat sich, nach meiner persönlichen Meinung, echt gelohnt!

    Danke und Gruß
    Rudi Birkmeyer

    DVG e. V. Regionale Gruppe Pfalz

    Pressestimmen

    Pfalz Express: Unrecht der Doppelverbeitragung von Direktversicherungen treibt Rentner vor die Tore des Bundesverfassungsgerichts
    Badische Neueste Nachrichten: „Erst angelockt, dann abgezockt“: Rentner machen in Karlsruhe ihrem Unmut Luft
    Karlsruhe Insider: Proteste: Hunderte Rentner gehen in Karlsruhe auf die Straße

    Über die Rede von Rudi Birkmeyer

    SONNTAG, 27. OKTOBER 2019

    R.B. durfte erfreulicherweise rund 250 „Betroffene“ begrüßen (50 Personen waren dem Ordnungsamt als TN ursprünglich gemeldet)

    Wir haben bewusst diesen symbolträchtigen Ort gewählt, denn das Vertragsrecht wird, von unseren Politikern, mit Füßen getreten! Wir werden vom Staat und den KK betrogen und bestohlen. Diesen Betrug tragen die obersten Richter mit. Und die Richter an den regionalen Sozialgerichten müssen, trotz anderer Einschätzung, diesen Betrug als „Rechtens“ beurteilen! Eine Farce – leben wir eigentlich in einer Bananenrepublik, wo bleibt die Gewaltenteilung? Zumal alle Vertreter der Parteien, die Bundestag vertreten sind, sich einig sind: „Der rückwirkende Eingriff in Verträge verstößt gegen den Vertrauensschutz – die Betroffen fühlen sich zu Recht betrogen!“ Hier nochmals nach zu hören bzw. zu sehen, am Ende der ZDF Reportage:

    https://www.youtube.com/watch?v=F4MZB-dVdkE&feature=share&fbclid=IwAR2jdybR-cLXfiB5-WHRIbODAjXdDzE45l36wpE-ZmWJj91JUIFboA1Anno)

    Mit 5% pauschaler Lohnsteuer wurden die ersten Direktlebensversicherten zur Anlage einer eigenen privaten Altersvorsorge, abgewickelt über den Arbeitgeber (ohne finanzielle Zugabe der AG), angelockt! Durch die rasante Erhöhung der Pauschalversteuerung auf 10% über 15% zu den jetzig gültigen 20% wurde diese Anlageform nur noch für „Spitzenverdiener“ ein Steuersparmodell! Normal – bzw. Geringverdiener, die doch eigentlich zu ihrer voraussehbaren spärlichen Rente private Altersvorsorge tätigen sollten, wurde die DV bereits in der Ansparphase ein steuerliches Minusgeschäft. Viele Direktlebensversicherte hatten einen geringeren persönlichen Steuersatz!!!

    Wenn Tote in einem Land, nochmals Krankenkassenbeiträge zahlen müssen – wie krank muss dann dieser Staat sein?
    Vor einiger Zeit hat mich eine Mutter angerufen, ihr geschiedener Mann ist verstorben, nun wird der Sohn abgezockt und darf – Krankenkassenbeiträge für den Verstorbenen (10 Jahre lang), aus dessen DV, zahlen. Für eine Summe die schon einmal verbeitragt war!!! Natürlich zusätzlich auch noch den „Arbeitgeberanteil, also über 18%! Nur befindet sich der arme Hinterbliebene noch in der Ausbildung (Studium) – für welchen Arbeitgeber übernimmt er nun den Kassenanteil?
    Wie abartig dieser hiergeschilderte Fall ist zeigt der unmögliche Tatbestand: Wäre der Vater des Studenten nur 3 Monate später gestorben, nach dem Erreichen des Rentenalters und erfolgter Auszahlung der DV Summe, hätte der junge Halbwaise, ca.16.000,– Euro mehr für die Finanzierung seiner Ausbildung! So bekommt nun diesen Betrag, völlig zu Unrecht, irgendeine Krankenkasse!!! Da anscheinend der junge Mann nicht schon genug mit dem Tod des Vaters belastet ist, darf er sich – als kleine staatliche Zugabe – nun auch noch, mit den skrupellosen abzockenden Krankenkassen, auseinandersetzen!

    Es gibt Menschen ohne „Direktlebensversicherung“ die trotzdem Beitrag zahlen müssen: Eine geschiedene Frau muss für ihren früheren Ehemann „Versorgungsausgleich“ zahlen. Ihr Mann hatte eine Direktversicherung abgeschlossen. Sie muss nun, aus der Versicherung des früheren Ehemannes, Krankenkassenbeiträge an die Versicherungshaie abdrücken – natürlich 10 Jahre lang. Ihr bisheriger Ehemann lacht sich ins „Fäustchen“ – er zahlt als Privatversicherter kein Euro Beitrag aus der DV!

    Mehre Rentner haben mir berichtet, dass sie heute – wohlgemerkt als Rentner – mehr Beitrag an die KK bezahlen, wie in ihrem aktiven Berufsleben! Außerdem gibt es viele Versicherte die einen höheren Beitrag zahlen, als der aus der aktuell resultierende Beitragsbemessungsgrenze fällige Satz!

    Meine „Schnapsidee“ im April mit dem Rad nach Berlin, zur Podiumsdiskussion mit fast allen Parteien aus dem Bundestag in die „Urania“ zu fahren war – im Nachhinein beurteilt Gold wert. Die kleine Radtour entwickelte sich zum medienträchtigen Ereignis! Millionenfach wurde im gesamten Bundesgebiet, in Presse, Funk und Fernsehen über den unsäglichen Betrug, an den über 6 Millionen Direktlebensversicherten, berichtet. Dies musste wohl auch die „große Politik“ zähneknirschend zur Kenntnis nehmen!

    Bilder von Demo in Karlsruhe vor Bundesverfassungsgericht

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    Redebeitrag von Michael Urschbach

    Liebe Vereinsmitglieder , liebe Leidensgenossen, Liebe Freundinnen und Freunde, ich begrüße euch alle recht herzlich an diesem denkwürdigen Tag, zu unserer bisher größten, bundesweiten Demo und bin begeistert dass so viele gekommen sind.

    Meinen herzlichen Dank an alle Vereinsmitglieder, die uns in den vergangenen Jahren, durch ihren unermüdlichen politischen und juristischen Einsatz erst in die Lage versetzt haben, diesen Kampf gegen die Doppelverbeitragung jetzt hoffentlich in die Schlussrunde und zum Erfolg zu führen!

    Liebe Freunde, wir sind die politischen Aktivisten, die gegen die Doppelverbeitragung der Direktversicherung auf die Straße gehen und wir stehen beharrlich gegen dieses Unrecht auf, bis die Politik uns wieder zu unserem Recht verhilft.

    Wir sind viele, wir sind laut, weil ihr uns die Rente klaut.

    Wir haben mittlerweile sehr viele Fürsprecher, in Sozialverbänden, den Medien und in der Politik, auch die Öffentlichkeit steht auf unserer Seite, auch weil fast jeder einen Betroffenen in der Familie hat bzw. einen Betroffenen kennt. Selbst Petrus steht auf unserer Seite und sorgt heute für gutes Wetter

    Man kann über diese Politiker oftmals nur den Kopf schütteln. Wie blöd kann eine Politik nur sein, die Menschen wie uns, vor den Kopf zu stößt, die uns betrügt und bestiehlt.

    Dabei sind Wir doch die:

    Die sich der Aufforderung der Politik zur privaten Altersvorsorge gestellt haben

    Die geschafft und gespart haben um als Rentner etwas mehr übrig zu haben als der Staat für uns vorsieht

    die dem Staat nicht auf der Tasche liegen wollten

    die sich ein Staat sich als Bürger eigentlich nur wünschen kann

    Liebe Freunde, Wir sind die Stützen dieser Gesellschaft

    wir haben alles Recht auf die Straße zu gehen und diesen Politikern den Marsch zu blasen

    Wir sind viele, wir sind laut, weil ihr uns die Rente klaut.

    Denn wer nicht auf seine Rentner hört, wird am Ende abgewählt und das ist die einzige Sprache, die diese Politiker verstehen. Denn wir können nicht einfach weitermachen, als wenn nichts geschehen wäre. Wir müssen die Parteien wählen die uns unterstützen und nicht die CDU/CSU u. SPD/Grüne, die uns unrechtmäßig unser Geld abnehmen und die uns bis heute eine gesetzliche Änderung verweigern

    Diese Politiker, haben uns hintergangen und unser Vertrauen missbraucht. Deshalb entziehen wir ihnen unser Vertrauen.

    Die Politik hat uns doch immer zur privaten Altersvorsorge gedrängt. Aber nach all den Erfahrungen, die wir mit der Politik und der Justiz in diesem Lande gemacht haben, wissen wir auch warum. Sie haben uns zum Sparen gedrängt, damit sie uns danach besser abzocken können. So sieht´s aus.

    Was werdet ihr euren Kindern und Enkel sagen

    Werdet ihr sagen, schließe eine private Altersvorsorge ab, an der Alle kräftig verdienen, außer Dir.

    oder werdet ihr sagen, sei nicht so blöd wie dein Opa oder deine Oma die auf die Politik vertraut und private Altersvorsorge betrieben haben.

    Nach all dem, was ihr mit der Politik erlebt habt, werdet ihr sagen: Der Politik kannst Du nicht vertrauen, die greift sich das Geld immer bei den Sparern, verjuble dein Einkommen und wenn Du nichts mehr hast müssen dir die anderen helfen

    Das ist der neue Zeitgeist, den die Politiker der CDU/CSU, SPD u. Grüne geschaffen haben

    Wir sind viele, wir sind laut, weil ihr uns die Rente klaut.

    Für alle Demoteilnehmer, die neu zu uns gestoßen sind und die Geschichte der Doppelverbeitragung noch nicht kennen, will ich nochmal kurz darauf eingehen, wie es zu diesem Unrecht kam

    Zur Jahrtausendwende, unter der rot/grünen Regierung Schröder/Fischer wurde die finanzielle Lage der Krankenkasse immer prekärer

    Gründe waren:

    Die hohe Arbeitslosenzahl

    Die Wiedervereinigungskosten

    Der unzureichender Ausgleich aus Steuergeld für die Gesundheitskosten der ALG II Empfänger

    Vor allem war es aber die schlechte Politik von Rot/Grün, die die Ausgabenwut des Gesundheitssystems nicht eindämmen konnte oder wollte.

    Irgendwoher musste also Geld aufgetrieben werden und da kam man auf diese Rot/Grüne Idee:

    Bei den Betriebsrentnern ist was zu holen. Die Rentner können mit dem Geld nicht ins Ausland flüchten und Rentner sind eine der wenigen Gruppen, die nicht aufmucken wenn man sie schröpft. So denken die Politiker eben. Mit wessen Geld kann ich mein Problem lösen, ohne dass der Volksaufstand ausbricht

    Vor 2004 gab es eine Lücke im Gesetz. Man konnte, wenn man seine Betriebsrentenansprüche, vor dem Austritt aus dem Unternehmen, in einer Summe auszahlen ließ Abgabenfrei bleiben. Diese Lücke, die nicht gerecht war, gaben die Politiker in der Öffentlichkeit vor zu schließen und fügten, den Hinweis ein, dass auch eine Vorab Einmalzahlung, an Stelle der Rentenzahlung, zukünftig Beitragspflichtig sind.

    Die Krankenkassen Spitzenverbände, die an der Gesetzestext Erstellung mitgewirkt hatten, also im Gegensatz zur Öffentlichkeit und den nicht eingeweihten Abgeordneten Bescheid wussten, nutzten diese Textänderung als Vorwand, um auch unsere Direktversicherung als Einmalzahlung an Stelle einer Betriebsrente zu deklarieren. Ein schmutziger Trick der Versicherungswirtschaft um an unser Geld zu kommen

    Der neue Gesetzesentwurf wurde nicht in einer öffentlichen Debatte beraten, sondern in einem Klammheimlichen Hinterzimmer Vorgehensweise, ohne Debatte im Parlament verabschiedet. Wenn man als Politiker die Rentner abzocken will, scheut man eben das Licht der Öffentlichkeit.

    Die allermeisten Abgeordneten wussten allerdings gar nicht, über was sie da abstimmten und welche Folgen diese Gesetzesänderung für die Rentner haben würde.

    Doch anstatt dass die Politik und die Justiz dieses Unrecht im Nachhinein richtig stellte. Es macht ja jeder Mal Fehler. Arbeiteten Sie Hand in Hand mit den Krankenkassen zusammen, zum Nachteil der Direktversicherten. An dieser Vorgehensweise sieht man, dass dieses Gesetz kein Fehler war, sondern eine brutale Absicht die Direktversicherten zu schröpfen.

    Hier könnt ihr sehen, wieviel das Recht in unserem Staate zählt. Wenn die Politik sich eines Problems entledigen kann, nämlich der Schieflage der Krankenkasse, dann nimmt sie die legalisierte Enteignung der Rentner in Kauf und die Karlsruher Richter unterstützen sie dabei. Soviel zur unabhängigen Justiz in Deutschland.

    Deshalb, liebe Freunde, stehen wir hier vor dem Bundesverfassungsgericht und fordern unser Recht. Ein Recht das uns durch die Politik und durch die Justiz verwehrt wird. Klagen gegen die Doppelverbeitragung sind ja mittlerweile nicht mehr zulässig und Kläger werden bei den Gerichten mit hohen Mutwillgebühren abgeschreckt. Juristisch sind uns, den Betrogenen, also die Hände gebunden.

    Wir dürfen nicht mehr vor Gericht klagen, aber Politisch lassen wir uns von denen nicht den Mund verbieten. Wir treten selbstbewusst für das Recht auf unser Eigentum ein

    Der Bundestag und das Bundesverfassungsgericht gelten als wichtige Bausteine unserer Demokratie. Wir sollten in diese Institutionen Vertrauen können. Ich frage euch: habt ihr nach unseren Erfahrungen mit dem Gesundheitsmodernisierungsgesetzt noch Vertrauen in die Politik und Justiz?

    Wir sind viele, wir sind laut, weil ihr uns die Rente klaut.

    Die Politik und Frau Merkel, als ihr oberster Repräsentant, verstecken sich hinter dem Urteil der Karlsruher Richter. Mit dem Argument: Seht ihr, es ist alles rechtens.

    Wir aber empfinden diese Feigheit der Politik als zynisch und heuchlerisch

    Wie zynisch die Politiker denken, erkennt man auch im Gespräch, bzw. in an uns gerichteten politischen Stellungnahmen. Da heißt es z.B. Euch geht es doch gut, oder?

    Oder auch, Originalton Merkel: Ein bisschen bleibt Euch doch noch übrig, oder?

    So gehen die Damen und Herren Politiker mit uns um.

    Das Ziel der Politik ist klar, sie wollen uns zu entmutigen, zermürben und zur Resignation bringen. Sie versuchen unsere Forderungen als monströs und unerfüllbar darzustellen um Volkes Meinung gegen uns aufzubringen.

    Um die Öffentlichkeit zu verwirren, operiert die Politik mit falschen, überhöhten Zahlen für die Rückerstattung und falschen Begriffen. So nennt sie z.B. 40 Mrd. Euro als Summe für die Rückerstattung geleisteter Beiträge. Wir aber wissen, dass es max. ein Viertel davon ist. Ja, wenn man alle Beiträge der Betriebsrentner seit 2004 zurückerstatten wollte, kämen vielleicht diese 40Mrd. zusammen. Das hat aber keiner gefordert.

    Die Politik spricht auch ausschließlich von Betriebsrenten. Das Wort Direktversicherungen meidet sie wie der Teufel das Weihwasser. Das ist verständlich, denn wenn man eine Leiche im Keller hat, spricht man halt nicht gerne darüber

    Frau Merkel sagt, für eine Entschädigung der Direktversicherten wäre kein Geld da. Das ist eine Lüge und sie wird noch nicht mal rot dabei. Geld ist genügend da. Merkel verteilt es aber dort, wo es ihr mehr Wählerstimmen bringt, bzw. dem Machterhalt dient.

    Für Merkels ganze vermurksten Politikvorhaben ist Geld da

    Für die Rettung der Banken

    Für Stuttgart 21

    Für den Berliner Flughafen

    Für den überstürzten chaotischen Atomausstieg

    Für die Merkel´sche Migrationspolitik

    Für eine Grundrente ohne Bedürfnisprüfung

    Für die Energiewende die nicht funktioniert

    Für die EZB Finanzierung der Schuldenstaaten

    ich könnte noch mehr nennen, aber lassen wir das, bevor mein Blutdruck weiter steigt

    Wir sind viele, wir sind laut, weil man uns die Rente klaut.

    Aus Merkel´s Sicht sind wir Rentner keine Gefahr, weil die meisten von uns still leiden und ihr weiterhin ihre Stimme geben. Sie glaubt, die Stimmen der Rentner sind ihr sicher, egal wie übel sie von der Politik behandelt werden.

    Wir aber rufen den Politikern zu:

    Wir wählen euch, SPD-grüne und CDU/CSU nicht mehr

    ihr habt unser Vertrauen missbraucht. Jetzt entziehen wir euch unser Vertrauen

    Was die Politik und Justiz mit uns Direktversicherungsgeschädigte veranstaltet ist Enteignung

    Wir haben unsere Beiträge zu unserer Direktversicherung versteuert und Sozialversicherungsbeiträge bezahlt.

    Wenn man diese Abgaben auf sein Einkommen geleistet hat handelt es sich, bei dem kümmerlichen Rest, um unser Eigentum, welches vom Grundgesetz geschützt ist. Aber selbst vor dem Grundgesetz schreckt diese Kleptokratie nicht zurück. Diese Bundesrichter behaupten, unser angespartes Kapital wären Versorgungsbezüge. Das ist nichts anderes als eine schamlose Verdrehung der Tatsachen.

    Wenn man das zu Ende denkt, müsste die Politik auch auf Sparkonten, Aktien, Autos, Grundstücke, Immobilien 19% Krankenkassenbeiträge erheben, aber vielleicht kommt das ja noch. Negativzinsen gibt es ja mittlerweile auch schon.

    Der einzige Gedanke, auf den die Politik noch nie gekommen ist, ist die privat versicherten Beamten, Abgeordnete, Freiberufler, Selbständige, zur solidarischen Finanzierung von Versicherungsfremden Leistungen in der GKV heranzuziehen. Aber wir wissen ja: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus

    Das Rentenniveau in D ist miserabel, Seit der Jahrtausendwende hat Rot-Grün das Rentenniveau drastisch abgesenkt. Deutschland, dem es lt. Merkel ja so gut geht, hat unter den Industrieländern die rote Laterne, was die Höhe der Renten angeht.

    Man muss ja nur in unsere Nachbarländer schauen und sehen welches Rentenniveaus dort ausgeschüttet werden

    Lt. OECD wird in D 50% des letzten Nettolohns als Rente gezahlt

    In Frankreich 75%

    In Spanien 80%

    in Italien 90%

    Bei den Beamtenpensionen und Abgeordneten Ruhegelder gab es diese Einschnitte nicht.

    Beamte erhalten weiterhin 72% ihrer letzten Bezüge. Von der Abgeordneten Ruhestandsversorgung ganz zu schweigen.

    Kann der Grund für die Großzügigkeit darin liegen, dass der Bundestag einen hohen Anteil von Beamten hat?

    Aber in den Wahlkämpfen der letzten Jahrzehnte haben die politischen Parteien tunlichst das Thema Rente vermieden. Ja es gab sogar Absprachen, über alle Parteigrenzen hinweg, Das Thema Renten nicht zum Wahlkampfthema zu machen. Da war man sich auf einmal einig

    Statt dem Renten Thema, sind Bei uns Gendertoilletten und Chlorhühnchen, adoptionsrecht für schwule und lesbische Paare, Wahlkampfthemen. Das Wahlvolk lässt sich das ja gefallen.

    Tja, liebe Politiker, damit seid ihr ein paar Jahre durchgekommen, aber jetzt, wo die Geburtenstarken Jahrgänge bei den Renten geschröpft werden sollen und es immer mehr Betroffene gibt, wachen auch immer mehr auf und wehren sich.

    Wir sind viele, wir sind laut, weil man uns die Rente klaut.

    Uns wird ja immer erzählt, dass die Demoskopie der Grund für die Rentenmisere in D ist. Das erklärt die Situation aber nur zum kleineren Teil

    Die Haupttreiber für die Rentenmisere sind die Kosten der Wiedervereinigung, die hohen Kosten für ALG II Bezieher und viele andere Versicherungsfremden Leistungen. Anstatt diese Versicherungsfremden Leistungen auf alle Steuerzahler umzulegen, werden sie, bereits seit Jahrzehnten, den gesetzlich Versicherten aufgebürdet

    Aber gerade weil, die gesetzliche Rente seitens der Politik so zu Grunde gerichtet wurde, war es der Politik so wichtig eine Betriebsrente und eine private Altersvorsorge zu haben. Aber diese Politik macht auch vor unseren Ersparnissen nicht Halt und ruiniert auch diesen Anteil der Altersversorgung

    Knapp 60% der Rentner in Deutschland erhalten eine Betriebsrente insgesamt ca. 17 Mio. Darin enthalten sind aber mindestens 6,3 Mio. Direktversicherten. D.h. wenn man die Direktversicherungen abzieht, weil das gar keine Betriebsrenten sind, sieht der Anteil der Beschäftigten mit Betriebsrenten gar nicht mehr so toll aus.

    22% der Männer und 7% der Frauen erhalten eine Betriebsrente von mehr als 700Euro

    45% der Männer und 64% der Frauen erhalten weniger als 200 Euro.

    Das erklärt auch, warum die Politik über einen Betriebsrenten Freibetrag von 150Euro nachdenkt.

    Man hofft, so einen Großteil der Betriebsrentner ruhig zu stellen.

    Für uns Direktversicherungsgeschädigte wäre aber ein Freibetrag von 150 Euro nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

    Die Rendite der Direktversicherung wurde von mehreren Seiten aufgezehrt. Durch mehrfache Steuererhöhungen, die null Zins Politik der EZB und den nachträglich eingeführten Krankenkassenbeiträgen von 19%

    Mittlerweile, durch den unermüdlichen Einsatz unseres Vereins, kommt Bewegung in die Politik

    Immer mehr Politiker verstehen, jetzt zum ersten Mal, unser Thema und erkennen den politischen Sprengstoff der sich dahinter verbirgt. So äußern jetzt viele Politiker Verständnis für unsere Wut und manche machen sogar Fraktionsintern Druck. Allerdings ist dem Braten noch nicht ganz zu trauen. Denn nicht alles was Politiker sagen, meinen sie auch so. Manche Politiker haben nach der Wahl auch ein schlechtes Gedächtnis, bezüglich der Dinge, die sie vor der Wahl versprochen haben.

    Selbst Gesundheitsminister Spahn wollte Anfang des Jahres einen Gesetzesentwurf zur Änderung des GMG auf den Weg bringen, aber im Kanzleramt sitzt die Oberbremserin Merkel, die kühl abschätzt, dass die Betriebsrentner auch weiterhin nicht aufmucken und sie unser Geld deshalb weiterhin an anderer Stelle verwenden kann

    Wollen wir uns das weiterhin gefallen lassen?

    Wir sind viele, wir sind laut, weil man uns die Rente klaut.

    Ein ganz hoffnungsloser Fall scheinen die Grünen zu sein. Sie sehen bei der Direktversicherung keinen wirklichen Handlungsbedarf. Gnädiger Weise denken sie über einen Freibetrag von 150Euro nach. Klar, ihre Klientel, die Lehrer, Beamten und Freiberufler hat unser Problem ja nicht, die sind alle privat versichert. D.h. den Grünen ist das an uns begangene Unrecht egal

    Liebe Freunde, fridays for future und die französischen Gelbwesten wären nicht wahrgenommen worden, wenn sie nur einmal gestreikt hätten und danach auf ihr Sofa zurückgekehrt wären

    Daher mein Appell an Euch: Legt eure Hemmungen ab. Die Einstellung: Demo, nein das ist nichts für mich. Das ist nicht die richtige Einstellung. Wir sind keine Bittsteller, Wir fordern keine Almosen, wir fordern unser Recht auf unser Eigentum und das ist unser Grundrecht Art. 14GG

    Wir müssen der Politik noch stärker als bisher auf die Nerven gehen. Auf der Ebene der Abgeordneten haben wir durch permanente Gespräche und ein großes Medienecho schon einiges erreicht. Es geht hier um viel Geld. Um Milliarden die von uns geraubt wurden. Diese Milliarden rückt die Politik nicht ohne massiven Druck wieder heraus. Um das Bundeskanzleramt zu bewegen braucht es den massiven Druck von allen Betroffenen auf der Straße

    Unsere heutige Kundgebung, liebe Freunde, kann erst der Anfang sein.

    Wir dürfen nicht eher Ruhe geben, bis unsere Forderungen:

    Sofortiger Stopp der Mehrfachverbeitragung und finanzielle Entschädigung für die Betroffenen, in deren Verträge mit dem Gesundheitsmodernisierungsgesetz rückwirkend eingegriffen wurde, erfüllt sind und wir unser Geld wiederbekommen haben.

    Ich bedanke mich für Eure Aufmerksamkeit.

  • 2000 bei Demo gegen Rentenklau

    2000 bei Demo gegen Rentenklau

    Bundesweit gingen am Samstag mehr als 2000 Rentner auf die Straße, um gegen die Abzocke durch Krankenkassen und Staat zu demonstrieren. Ein Überblick über die bundesweite Demo.

    In Dresden, Erfurt, Rheine, München, Bayreuth, Bielefeld, Dortmund, Karlsruhe, Kassel und weiteren zehn Städten gingen Rentner auf die Straße, um gegen die doppelte Krankenkassenbeiträge bei Direktversicherungen und Betriebsrenten zu demonstrieren. Insgesamt machten mehr als 2000 auf der Demo ihrem Ärger Luft mit Trillerpfeifen, pinken Westen, Protestplakaten – aufgerufen vom Verein der Direktversicherungsgeschädigten (DVG).

    Die größte Demo dürfte mit 450 Teilnehmern wohl in Erfurt gewesen sein. Was wunder, hatte der DVG doch den thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) sowie Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) eingeladen. Natürlich nutzten beide Politiker die Chance, sich zu positionieren, schließlich wählt Thüringen am Sonntag einen neuen Landtag.

    Mehr als 2000 auf Demo

    Die Dresdner waren nicht weniger rührig – sie machten mit mehr als 200 Teilnehmern  mächtig Druck und bremsten den Verkehr in der Stadt aus. In Karlsruhe waren es 200 bis 250, in München 150, in Rheine 145. In Kassel haben Demonstranten dem Aufruf  gefolgt, darunter die Freunde der Regionalgruppe Mittelhessen, die extra mit dem Zug aus Gießen angereist waren. Die Kasseler hatten vier externe Redner, darunter die Bezirksvorsitzende des VdK, Vera Heckmüller, den Gesamtbetriebsratsvorsitzende der Kasseler Verkehrs- und Versorgungsbetriebe, Lothar Alexi, den Vorsitzenden der AG 60+ der SPD Bezirk Nordhessen, Siegfried Richter sowie MdB Timon Gremmels (SPD). Der DGB und Verdi waren eingeladen, sind aber nicht gekommen.

    Die Betroffenen ärgern sich, weil der Staat sie zwingt, annähernd 20 Prozent ihrer Altersvorsorge an die Krankenkassen zu zahlen. Grund ist das 2004 eingeführte “Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung“. Nur wer unter der Freigrenze von 155,75 Euro liegt, zahlt nichts. Wer auch nur einen Cent darüber liegt, muss dafür zehn Jahre lange den Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil sowie Zusatz- und Pflegebeitrag zahlen.

    6,5 Millionen Betroffene

    Betroffen von dieser Abzocke sind rund 6,5 Millionen Altersvorsorger. Viele ahnen noch nichts von ihrem Unglück und merken es erst, wenn sie in Rente gehen und sich ihre Direktversicherung auszahlen lassen. Denn dann flattert ein Schreiben der Krankenkasse ins Haus, in dem sie den doppelten Beitrag fordert. Da bleibt von der Rendite nichts mehr übrig – Direktversicherungen werden so zum Minus-Geschäft.

    Sabotage der Altersvorsorge

    An der Sabotage der Direktversicherung haben Rot-Grün-Schwarz eifrig mitgewirkt. Obwohl die Krankenkassen im Geld schwimmen, weigern sie sich noch immer, dieses Unrecht wieder gut zu machen.

    Deswegen werden die Proteste weitergehen. Die Demos am heutigen Samstag waren der Auftakt, denn es werden immer mehr Geschädigte, die begreifen, wie sie von Rot-Grün-Schwarz hingehalten und verschaukelt werden.

    Videos

    von Zalbertus.TV

    https://www.facebook.com/zalbertus.tv/videos/860769184317511/

    Videos aus Kassel

    Bilder von den Demos

    (es folgen mehr)

    München-Pasing

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    Karlsruhe

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    Neuss

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    Kassel

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    Erfurt

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    Fürth

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    Wiesbaden Bad Kreuznach

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    Hannover

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    Koblenz

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    Halle (Westfalen)

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    Pressestimmen

    Deutschlandfunk: Rentner protestieren gegen doppelte Beiträge
    Thüringer Allgemeine: 500 Direktversicherte demonstrieren in Erfurt
    Neue Westfälische: Rentner kämpft um seine Altersvorsorge – viele Arbeitnehmer auch betroffen
    Lausitzer Rundschau: Koalition plant kleine Entlastung
    Dresdner Neueste Nachrichten: Protest startet in Dresden
    MV-Online: Demo der Direktversicherungsgeschädigten
    Schwarzwälder Bote: Pinkwesten gehen auf die Straße
    Badische Nachrichten: Rentner machen in Karlsruhe ihrem Unmut Luft
    Nordbayern: Abzüge treiben Rentner auf die Straße 
    Pfefferminzia: Betriebsrentner demonstrieren gegen Mehrfachverbeitragung 
    Schwarzwälder Bote: Pinkwesten gehen auch in Rottweil auf die Straße

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  • 3000. Mitglied im Verein „DVG e.V.“

    3000. Mitglied im Verein „DVG e.V.“

    Der DVG begrüßt das 3000. Mitglied. Rudi Birkmeyer (links) überreicht Stefan Winstel zur Begrüßung einen Restaurant-Gutschein und einen Blumenstrauß. 

    „Ich will mich im Verein „Direktversicherungsgeschädigte e.V.“ organisieren, um mich gegen die politische Ungerechtigkeit der Doppelverbeitragung meiner Direktversicherung besser zur Wehr setzen zu können“, sagt das 3000. Neumitglied Stefan Winstel.

    Bereits seit Jahren kämpft der Verein bei der Bundespolitik für eine Rückabwicklung der Doppelverbeitragung. Aktuell mit einer bundesweiten Demo-Aktion in 20 Städten, am Samstag, 26. Oktober um 10 Uhr u.a. vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe

    Außerdem unterstützt der Verein seine Mitglieder bei Klagen gegen die Folgen des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes § 229 Sozialgesetzbuch V  bei den Sozialgerichten, sogar bis vor das Bundesverfassungsgericht. Der Verein verfügt mittlerweile über 40 Regionalgruppen, im gesamten Bundesgebiet.

    Freude über 3000. Mitglied

    Der Leiter der Regionalgruppe Pfalz / Karlsruhe/Rastatt, Rudi Birkmeyer und sein Vertreter Michael Urschbach freuen sich über die rasante Mitgliederentwicklung im dem noch so jungen Verein – des DVG e. V. (Direktversicherungsgeschädigte) – der erst vor 4 Jahren gegründet wurde! Anfang des Jahres durfte der DVG e. V. in Hamburg sein 2000. Mitglied begrüßen. Und nun, in guten 10 Monate, einen weiteren Mitgliederzuwachs von über 50% verzeichnen! Über 3000 Mitglieder kämpfen nun aktiv gegen die Doppelverbeitragung.

    Viele der Betroffenen merken erst bei Rentenbeginn, dass sie von den Krankenkassen erneut zu 19% Kassenbeiträgen herangezogen werden. Das erklärt die zunehmende Unzufriedenheit über diese Gesetzgebung.

    Stefan Winstel kann sich Hoffnung machen, dass das „beharrliche Bohren dicker politischer Bretter“ durch den Verein demnächst Früchte trägt, denn immer mehr Politiker sehen ein, dass die Doppelverbeitragung von Direktversicherungen ungerecht ist und geändert werden muss.

    Für Stefan Winstel hat sich der Eintritt in den Verein „Direktversicherungsgeschädigte e.V.“ auf jeden Fall schon mal gelohnt. Rudi Birkmeyer überreicht ihm, zur Begrüßung, einen Restaurant Gutschein und einen Blumenstrauß.

    Für die Übergabe haben sich die Direktversicherungsgeschädigten einen symbolischen Ort ausgesucht.
    Das Finanzamt und die Filiale einer Krankenversicherung in Landau.  Beides Institutionen, die dafür sorgen, dass die Direktversicherungen für die betroffenen Rentner zum Minusgeschäft werden.

    Pfalz Express, 24.10.2019

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