Category: Politik

  • Politik der Regierenden führt zu Demokratieverlust

    Politik der Regierenden führt zu Demokratieverlust

    Ein Kommentar von Michael Rahnefeld 28.01.2024.  

    Täglich 1 000 Nadelstiche gegen die Politik der Missachtung

    Die Stimmung in Deutschland ist auf einem Tiefpunkt. Abertausende von Bauern tragen ihren Unmut über die Regierungspolitik auf die Straßen, bei der Bahn fahren tagelang keine Züge, weil ein bestens dotierter Bahnvorstand nicht in der Lage ist mit einem Gewerkschafter, der seinen Job konsequent erfüllt, einen tragbaren Kompromiss zu finden. Das Ansehen der Regierung bei der Bevölkerung war noch nie so schlecht wie momentan, Kanzler und Ampel verzeichnen Abstürze in der Zustimmung ihrer Wählerschaft, weil sie die soziale Spaltung im Land vorantreiben. 

    Gleichzeitig geht mittlerweile über eine Million Menschen auf die Straße, um für Demokratie und Freiheit zu demonstrieren, was ganz toll ist. Was dabei allerdings ärgert, das ist der Eindruck, die Nomenklatura der etablierten Parteien denkt, damit sei die Suppe gelöffelt und ihre Macht werde zementiert. Die Politiker lehnen sich genüsslich zurück und machen weiter so wie bisher. 

    Wer sich da mal nicht täuscht. Die Menschen gehen vor allem auch für die Demokratie auf die Straße, und diese wird nicht nur von rechts oder links bedroht, in erster Linie führte diese Politik der Regierenden zu einem Demokratieverlust. Und das sollte eigentlich auch bei den Demos formuliert werden. Wer bis hinein in den Kühlschrank und in den Heizungskeller bestimmen will, was die Menschen zu tun und lassen haben, wer in einer abgehobenen Blase lebt und in aller Öffentlichkeit erklärt, eine Durchschnittsrente liege bei 2000 Euro, wer ungezügelten und undurchsichtigen Lobbyismus zulässt, wer seit Jahren Bürger um ihre Ersparnisse bringt und 20 Millionen Rentner vernachlässigt, sie gar in die Altersarmut zwingt, wer seine eigenen kriminellen Machenschaften mit Vergesslichkeit überdeckt, wer Versprechen nicht einhält, lügt, (Klimageld !!! ), die Bürger mit Ignoranz straft, Verfassungsgerichte mit ehemaligen Parteipolitikern (Ministerpräsidenten, MdB) besetzt und bei ständiger lächerlicher Symbolpolitik immer noch die Arroganz der Macht pflegt, muss sich nicht wundern, wenn er tief stürzt und jegliches Vertrauen verspielt. 

    Europa- und Landtagswahlen
    In diesem Jahr stehen Europawahlen an und Landtagswahlen. In Brandenburg, Thüringen und Sachsen wird ein neuer Landtag gewählt, und die Angst der dort Regierenden wird immer offensichtlicher, da helfen auch die derzeitigen Massendemonstrationen wenig, denn die bereits an die Extremparteien verlorenen Schafe können wohl kaum wieder eingefangen werden. Die gegenwärtige Chaospolitik zwischen Ignoranz, Zaudern, Vergessen, Wegducken und dann wieder unüberlegten Schnellschüssen, die gleich wieder revidiert werden müssen, stimmen diese Wähler wohl kaum wieder um. Die einzige Chance, dass es zum großen demokratischen Umdenken in diesem Lande kommt heißt “Vertrauen schaffen”.

    Des Kanzlers Versprechen: wir arbeiten an einer Lösung
    Gespannt sein darf man, wie der Zuwachs an neuen Parteien, beispielsweise jene von Sarah Wagenknecht und die des ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen die politische Landschaft verändern und das Wahlvolk beeinflussen werden. Wir als Opfer der Doppelverbeitragung müssen jedenfalls ganz genau überlegen, wo und wie es noch eine Chance gibt, an unser Ziel zu kommen. Der Kanzler hat noch bis zum Herbst 2025 Zeit, sein Versprechen bezüglich DVG doch noch einzulösen. Eigentlich müsste er täglich daran erinnert werden, denn wenn seine Kanzler-Uhr abgelaufen ist, dann wird er im Nirwana verschwinden, deshalb ist es schon jetzt wichtig für uns, politische Partner zu finden und zu überzeugen, die auch für uns einstehen. 

    Das ist zugegebenermaßen sehr, sehr schwer. Aber Parlamentarier und Politiker der Etablierten werden immer intensiver um Stimmen buhlen müssen, die ihnen letztlich eine komfortable Existenz mit satten Diäten ermöglicht. Wir sollten also mit unserem Interesse auf eine DVG-Politik der tausend Nadelstiche setzen. Das heißt, jeder DVG-ler muss vor Ort bei der Politik unbequem werden, muss nerven, muss das Unrecht öffentlich machen und das Handeln der Politiker anprangern. Den sogenannten „Volksvertretern“ muss klar werden, dass wir nicht noch einmal unsere „Schlächter“ wählen.  In diesem Sinne: lasst uns das Jahr 2024 mutig angehen.

    Einer, der Dinge immer klar und direkt ausspricht, das ist der Tübinger OB Boris Palmer, der deshalb von seiner Partei verstoßen wurde. Hier ein Hinweis auf das Video über ein Interview mit ihm bei der Rhein-Neckar-Zeitung. Boris Palmer trifft mit seinen Aussagen den Nagel auf den Kopf.

    Hier der Link zum kompletten Video: https://youtu.be/65rw70SPDA8

     

  • Gelungener Auftakt beim 1. Norddeutschen Grünkohlessen des DVG

    Gelungener Auftakt beim 1. Norddeutschen Grünkohlessen des DVG

    Vertrauen in die Ampelregierung ist dahin

    Text: Reiner Korth
    Fotos: Jost Gerbing
    Vortrag: Erwin Tischler

    Rund 30 Teilnehmer waren der Einladung der Initiatoren gefolgt und hatten sich in der Gaststätte Lüdeke-Dalinghaus in Löningen zu einem geselligen und kurzweiligen Abend eingefunden. In seiner Begrüßungsrede mit Jahresrückblck dankte Bundesvorsitzender Reiner Korth als erstes dem Orga-Team mit H. Averbeck, E. Tischler, B. Hellebusch und R. Ochmann für ihren Einsatz und die überaus gute Vorbereitung. In seiner Grundsatzrede zum Beginn des neuen Jahres ließ Korth zunächst noch einmal die wesentlichen Ereignisse mit dem persönlichen Einsatz und dem großen Engagement vieler DVG Mitglieder aus dem Jahr 2023 Revue passieren. In der Zwischenbilanz zur Halbzeit dieser Bundesregierung zog Korth jedoch das Fazit: Versprechen nicht eingehalten, Vertrauen verspielt.

    Sowohl Bundeskanzler Olaf Scholz selber als auch führende Politiker wie die Bundesminister Heil und Lauterbach bekundeten immer wieder ihr persönliches Verständnis für das “Problem der Doppelverbeitragung”, aber es mangelt an der Umsetzung einer vollständigen Lösung. Bereits vor einem Jahr habe BK Scholz in der Fragestunde im Berliner Bundestag zugesagt “wir arbeiten an einer Lösung”. Allerdings liege bis heute noch immer kein Vorschlag auf dem Tisch.
    Korth zeigte auch kein Verstädnis dafür, daß es in der Sozialgesetzgebung angeblich erlaubt sein soll, eine real stattgefundene Auszahlung einer Kapitallebensversicherung juristsich als “120 monatigen Rentenbezug” umzuwidmen und damit beitragspflichtig zu machen. Das sei eine ganz subtile politische Trickserei und Betrug am rechtschaffenen Sparer. Eine Kapitallebensversicherung sei kein Element der “Altersvorsorge”, schon gar nicht der “Altersversorgung” sondern diene alleinig der Kapitalbildung eines Haushaltes und in vielen Fällen zur Abzahlung der Hypothek fürs Haus oder der Eigentumswohnung.
    Der DVG wird weiter Beratung anbieten und aufklären, insbesondere die jungen Leute, die jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die nach dem neuen Altersvorsorgegesetz mit 15 % Arbeitgeberzuschuß und Sozialabgabenbefreiung angelockt und fahrlässig in eine Verlustfalle geführt werden. Niemand klärt sie darüber auf, daß sie später doppelte Krankenkassenbeiträge zahlen müssen und weniger Rentenpunkte haben werden. In vielen Fällen bekommen sie trotz Zuschuß wegen der hohen ABgaben nicht einmal ihren eingezahlten Nettobetrag wieder raus. Das sei fahrlässig herbeigeführter politischer Betrug.

    Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein haben sich die Mitglieder dann intensivst ausgetauscht über ihre persönlichen Situationen, über die jeweiligen Stände ihrer Widersprüche und Klagen und über ihre Erfahrungen aus persönlichen Gesprächen mit den Politikern. Zu kulturellen Auflockerung des Abends trug der RG Sprecher von OS-Land, Erwin Tischler mit einem Vortrag in humoresker Gedichtsform bei, der den Gästen die Situation der Abzocke bei den Rentnern mal auf seine Weise erklärt hat.

       

    Weitere Bilder der Veranstaltung und Vortragstext im internen Bereich:  hier klicken

  • Offener Brief an Bundespräsident Steinmeier

    Offener Brief an Bundespräsident Steinmeier

    von Horst Debusmann
    Foto: Pixabay

    Bezug: Die Weihnachtsansprache 2023 des Bundespräsidenten

    Sehr geehrter Herr Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier,

    zunächst danke für Ihre alljährlichen Weihnachtsansprachen, mit Rückblick auf das Geschehene und mit Ausblick auf das kommende Jahr.

    In Ihrer diesjährigen Weihnachtsansprache 2023 haben Sie die Deutschen davor gewarnt, sich von der Demokratie abzuwenden, Zitat:

    „… Ja, es ist berechtigt, von politisch Verantwortlichen zu erwarten, dass sie um den richtigen Weg ringen, aber auch, dass sie Antworten geben, die uns als Land weiterhelfen”
    Die Bürgerinnen und Bürger dürften erwarten, dass Demokraten zusammenarbeiten, wo es um das gemeinsame Ganze geht:
    “Viele haben das vermisst. Manche wenden sich ab, andere schimpfen auf alles und jeden”.

    Wie recht Sie doch haben!

    Bürgerinnen und Bürger dürfen erwarten, dass Demokraten zusammenarbeiten, wo es um das gemeinsame Ganze geht. Das „Gemeinsame“ sind insbesondere wir Bürger, verankert im Amtseid der Regierenden:

    Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe“

    Der deutsche Amtseid | Grundrechteforum

    Meine Antworten sind:

    1.) Ihre Warnung sollte nicht nur an uns Bürger gehen, sondern vor allem und auch an die Regierenden, deren Entscheidungen oft gravierender Anlass sind, dass Menschen die Willkürpolitik der Regierung weder verstehen noch nachvollziehen können.

    Auch Ihre vergangenen Weihnachtsansprachen hatte ich stets zum Anlass genommen, auf einen dieser Willkürakte hinzuweisen, der inzwischen 7 Millionen Bürger betrifft. Diese hatten nämlich auf Anraten des Gesetzgebers viele Jahrzehnte – weil die Rente nicht reicht (Pensionäre haben diese Sorgen nicht) – für ihren Lebensabend gespart, werden aber seit 01.01.2004 sogar auch noch rückwirkend für bereits in den 1970er (!) Jahren abgeschlossene Verträge schamlos um ihre privat finanzierte Altersvorsorge betrogen (pacta sunt servanda).

    Von der FDP in der Opposition noch als „kalte Enteignung“ angeprangert, will auch sie heute davon nichts mehr wissen. Das ist Wendehals-Politik. Die wird auch von anderen Parteien praktiziert.

    Wir sind in einem falschen Film. Beim The­ma Dop­pel­ver­bei­tra­gung von Direktversicherungen zäh­len Ar­gu­men­te schon lan­ge nicht mehr. CDU/ SPD/ FDP und Grü­ne ma­chen was sie wollen, sehen uns Sparer nur noch als Marionetten.

    2.) Aber wenn es anstrengend werde in der Demokratie, dann gebe es „bessere Ratgeber als Wut und Verachtung“
    Nach 20jährigem „anstrengendem“ Schriftverkehr haben die politischen Entscheidungsträger uns aus Verzweiflung ungewollt zu Wutbürgern werden lassen. Bitte nehmen Sie das zur Kenntnis, der Vorgang ist Ihnen aus Ihrer Zeit als Regierungsmitglied bestens bekannt. Als Rentner wollten wir unsere im Gegensatz zu Österreich bescheidene Rente aufbessern, damit unseren verdienten Lebensabend in Würde genießen. Wir wollten aber keine Briefe/eMails schreiben müssen, um gegen das gen Himmel schreiende Raubrittertum anzukämpfen.

    3.) Alles wird teurer: Wohnen, Heizen, Strom, Tanken, Lebenshaltungskosten. Kommunen, Städte und Gemeinden müssen laufend Grundsteuern, Straßenbeiträge etc. erhöhen, um nicht „Konkurs“ anmelden zu müssen. Heute kam wieder eine Mitteilung der Krankenkasse, “Beitragserhöhung”. Viele von uns Rentnern können das nicht mehr schultern und – diejenigen. die dafür vorsorgen wollten – werden nachträglich von den Regierenden um ihre Ersparnisse betrogen! „Danke“ statt Wut sollen wir sagen, – dass ist zu viel verlangt.

    4.) GroKo und Ampel haben durch jahrelang verfehlte Politik die Renten-/Kranken- und Staatskassen geplündert. Wo sind unsere über Jahrzehnte üppig gezahlten Steuergelder (Pandemie, Naturkatastrophen, Ukraine sind nicht vorhersehbare Ereignisse) geblieben?
    Wir haben kein Einnahmenproblem, sondern ein in allen Himmelsrichtungen ausuferndes Ausgabenproblem. Die Bürger „Otto-Normalverbraucher“ müssen es wie immer ausbaden, Abgeordnete, Beamte u.a. entziehen sich der Solidarität. Es lebe die Zwei-Klassen-Gesellschaft. Die derzeitige Notlage ist hausgemacht, nicht wir Bürger, sondern unsere Volksvertreter (“vom Hörsaal in den Plenarsaal”) haben das zu verantworten. Kein Wunder, wenn man über neue Gesetze abstimmt und nicht einmal weiß, was drinsteht und deren Auswirkungen nicht überblickt, wie z.B. das GMG vom 13.11.2003 mit immensem Schaden für Bürger, die dem Staat nicht zur Last fallen wollten.

    5.) Bund verzichtet auf Klage gegen Ex-Verkehrsminister Scheuer (- FOCUS online)
    Wie Andreas Scheuer, der trotz vieler Warnungen (!) Verträge unterschreibt, ohne das noch ausstehende Urteil des Europäischen Gerichtshofs abzuwarten. Die Tatsache, dass er bis heute nicht einmal um Entschuldigung für den politischen Scherbenhaufen rund um die Pkw-Maut gebeten hat, den er sehenden Auges und trotz anderslautender Einschätzungen in Kauf nahm, macht die Affäre zudem moralisch verwerflich. Rücktritt wäre richtig gewesen, aber Aussitzen war angesagt. Für das Millionen-Debakel muss wieder der Steuerzahler und damit die Gesamtgesellschaft haften. Der ehemalige Minister Andreas Scheuer reibt sich die Hände und darf sich mit Rückendeckung von Markus Söder auf seine üppige Pension (auch hier zahlt wieder der Steuerzahler) freuen. Be“scheuert“, als Verantwortlicher in der freien Wirtschaft würde er fristlos gefeuert werden, als Regierungsmitglied genießt er jedoch „Immunität“. Ein Schlag ins Gesicht der parlamentarischen Demokratie. Dieses Verhalten erzeugt berechtigte Wut bei Bürgern, die für sich selbst vorsorgen, bei Kapitalauszahlung aus allen Wolken fallen, weil deren Verträge das Papier nicht wert sind, auf dem sie stehen. Eine katastrophale Anmaßung im Elfenbeinturm, die Sorgen und Nöten der Bürger und Menschen in diesem Staat missachtend.

    Sehr geehrter Herr Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier,

    Für uns Bürger ist die gesetzwidrige „kalte Enteignung“, das sittenwidrige Abkassieren unseres Eigentums ein Skandal.  Solange die Regierenden uns Bürger als „Melkkühe“ sehen, muss man sich nicht wundern, wenn diese sich frustriert abwenden. Die Regierenden haben keinen Respekt mehr vor den Lebensleistungen der Bürger. Seit vielen Jahren ablesbar an den Wahlergebnissen, das höchste Gut eines Parlamentariers , das „Vertrauen“ in die Demokratie ist dahin. Philipp Türmer brachte es auf dem Ordentlichen Bundesparteitag der SPD im Dezember 2023 in Berlin auf den Punkt: „Die Hütte brennt“.

    Zum Betrug bei unserer privatfinanzierten Altersvorsorge:
    Wir haben nichts umgangen, wir sind keine Betriebsrentner. Wir sind die Opfer einer Willkürpolitik , die sich aus dem eigenen Ersparten nachträglich selbst die Betriebsrente auszahlen würden, jedenfalls wird das gesetzlich so ausgelegt von den Krankenkassen. Chapeau, einfach genial, um Löcher in den Kassen zu stopfen. Erst animieren, dann kassieren ist hinterhältig. Für den Lebensabend vorsorgende Menschen werden von den Regierenden nachhaltig bestraft (was denkt man sich eigentlich dabei?), und da soll man noch den Regierenden vertrauen? Exodus ehemaliger Stammwähler ist die Folge! Und es werden täglich mehr werden …

    Die Gefahr für die Demokratie sind nicht wir Bürger, sondern unverantwortlich handelnde Volksvertreter. Solange diese Schandtat nicht rückgängig gemacht wird, auch für Alterträge!, wird die Hütte weiter brennen. Wir sind nicht dafür verantwortlich, wenn die Summen über einen bewusst hinausgezögerten Zeitraum von 20 Jahren kumulieren. Karl Lauterbach plädierte in seiner BT-Rede am 11.10.2018 „Krankenversicherungsbeiträge für Betriebsrenten“ noch für die Rückzahlung. In Regierungsverantwortung jedoch will er nichts mehr davon wissen. „Wir haben kein Geld“, klar, wenn man es in all den zurückliegenden Jahre mit vollen Händen ausgibt für alle anderen Dinge, die wir nicht zu verantworten haben. Den Kontakt zum Volk hat man längst verloren, Respektlosigkeit ist Teil des Regierungshandelns.

    Ich wünsche Ihnen ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2024.

    Horst Debusmann
    63150 Heusenstamm

  • Christlich oder “only Cash”? Was Rentner vom neuen CDU-Grundsatzprogramm erwarten dürfen

    Christlich oder “only Cash”? Was Rentner vom neuen CDU-Grundsatzprogramm erwarten dürfen

    Von Reiner Wellmann …

    Das sollte wohl eine Bescherung in eigener Sache kurz vor Weihnachten sein:  Im funkelnden Blitzlichtgewitter legte CDU-General Carsten Linnemann jetzt im Konrad-Adenauer-Haus den Entwurf des neuen Grundsatzprogramms der Union vor. Und er schwärmte: „Mit unserem Grundsatzprogramm bieten wir den Menschen Orientierung!“ Der 46-jährige verweist auf das christliche Menschenbild, das nach wie vor Richtschnur der Christdemokraten sei. Das C sei die DNA der Partei. „Wir wollen die Eigenverantwortung stärken, vertrauen den Menschen und entscheiden nicht über ihre Köpfe hinweg“, diktiert der CDU-General der Presse in die Schreibblöcke.

    Der Rentner liest dies –  wundert sich und staunt. Erst Recht, wenn er 45 Jahre Mitglied dieser Partei war. 2019, als er sich bei der Auszahlung der privaten Altersvorsorge enteignet und über den Tisch gezogen fühlte – möglich gemacht hatte es im Jahr 2003 ausgerechnet seine CDU – hatte er aus großer Enttäuschung die Parteimitgliedschaft gekündigt.

    Er wundert sich aber auch, da er in den vergangenen Monaten einen regen Mailverkehr mit dem Büro des CDU-Generalsekretärs hatte. Denn in dem Wissen um den Plan, ein neues Grundsatzprogramm aufzustellen, hatte er Carsten Linnemann gefragt, wie sich das christliche Menschenbild und die daraus abzuleitenden Leitplanken politischen Handelns mit den Tatbeständen aus dem Jahr 2003 vereinbaren ließen. Vertrauensbruch und quasi Teilenteignung durch rückwirkende Eingriffe in langjährige Verträge, Heimtücke wegen fehlender Vorwarnzeit und der Möglichkeit, sich darauf einzustellen und reagieren zu können, Verstoß gegen den Grundwert der Solidarität, weil nur die Gruppe der gesetzlich Versicherten zum Beispiel für die Krankheitskosten der Bürgergeldempfänger (vorher Hartz IV) aufkommen müssen, die Privatversicherten an dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe nicht beteiligt werden – um nur einige der Punkte aufzuzählen, die sich absolut nicht mit den Ansprüchen eines christlichen Menschenbildes vereinbaren lassen. Pater Oswald von Nell-Breuning, der Begründer der katholischen Soziallehre, würde sich im Grabe umdrehen, müsste er diese absurde Verdrehung seiner Ideen noch miterleben!

    Der Rentner hat dem Generalsekretär sogar eine Brücke gebaut. Denn das christliche Menschenbild kennt auch die Begriffe der Einsicht in das eigene Fehlverhalten, der Reue, Buße und Umkehr. Eigentlich war die CDU dabei auf einem guten Weg, denn beim Hamburger Parteitag wurde im Jahr 2018 einstimmig beschlossen, die so genannte Doppelverbeitragung bei den Direktversicherungen abzuschaffen. Die Basis hatte also wohl ein feines Gespür für die Dinge und hat die Umkehr in die Wege geleitet. Leider hat sich die  „Vereinsführung“ aber geweigert, dieses Votum des höchsten Beschlussgremiums der Partei umzusetzen.

    Buße hat die CDU schon geleistet, denn sie wurde im Jahr 2021 abgewählt. Aber bis heute sind bei der Clubführung weder Reue für die hinterhältig eingeführte millionenfache Abzocke erkennbar, noch der Wille zur Umkehr – beim christlichen Menschenbild eine ganz entscheidende Prämisse. Die Führung der Partei ist offenkundig nicht gewillt, diesen eklatanten Verstoß gegen die aus dem christlichen Menschenbild abgeleiteten eigenen Anforderungen zu korrigieren.

    Der Generalsekretär ließ dem oben erwähnten Rentner nach einem dreimonatigen Mailaustausch über einen Referenten des Parteivorstandes einen Baustein aus dem „Nervige-Wählernachfragen-Abwimmelbaukasten“ zuschicken. Darin verweist er auf den Freibetrag von 169,75 Euro. Und schiebt wörtlich hinterher: „Viele in der CDU sind sich bewusst, dass das nicht die gewünschte Lösung für alle Betroffenen ist, es ist aber eine erhebliche Verbesserung. Darüberhinausgehende Entlastungen können zum heutigen Zeitpunkt nicht versprochen werden. Es wäre zumindest unseriös, wenn wir es als CDU Deutschlands täten, angesichts der derzeitigen Haushaltslage“.

    Damit ist klar: Im Konrad-Adenauer-Haus hat man die Rentner, die seit Jahrzehnten den Vorschlägen der Politiker gefolgt sind privat für das Alter vorgesorgt haben, abgehakt. Wie hatte der CDU-General bei der Vorstellung des neuen Grundsatzprogramms noch gesagt: „Wir wollen die Eigenverantwortung stärken, vertrauen den Menschen und entscheiden nicht über ihre Köpfe hinweg“. Der Rentner liest es, denkt über das christliche Menschenbild nach, und fühlt sich – gelinde gesagt – veräppelt. Die Marketingstrategen haben das C im Parteinamen hübsch angestrichen, sozusagen ein „hohes C“ konstruiert, ohne zu beachten, dass die „Christlichen“ eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden.

    Das C steht für „Cash“ – das steht zumindest für viele Millionen Direktversicherungsgeschädigte fest.  „Wir entscheiden nicht über die Köpfe der Menschen hinweg!“ Das werden wir uns merken!

    In diesem Sinne – und durchaus christlich gemeint:

    „Frohe Weihnachten, Carsten Linnemann!“

  • Generation Z aufgemerkt: Kostenfalle betriebliche Altersversorgung (bAV)

    Generation Z aufgemerkt: Kostenfalle betriebliche Altersversorgung (bAV)

    Eine Kolumne von Reiner Korth 13.12.2023

    Es ist Weihnachtszeit, die bAV (betriebliche Altersversorgung) wird wieder intensivst beworben. Die Vorteile in der Sparphase werden von den Versicherungskonzernen ausschweifend erklärt, die Kostenfallen und das abzusehende Verlustgeschäft bei der Auszahlung wird freundlichst verschwiegen.

    Gerade hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wieder eine neue Werbekampagne gestartet und fokussiert sich dabei voll auf die jungen Arbeitnehmer, auf die Generation Z, auf die 20- bis 29-jährigen, die gerade ins Berufsleben eingetreten sind, die vielfach gerade damit beginnen eine Familie zu gründen und die sich dabei Gedanken machen, machen müssen, um ihren späteren Lebensunterhalt im Alter.

    Die Rente wird nicht reichen, immer weniger Einzahler, immer mehr Rentenbezieher, Rentnerarmut. Das sind die Stichworte, die auch die Politik öffentlich vermeldet und damit die Generation Z in eine betriebliche Finanzierungsfalle lockt.

    Der GDV bewirbt aktuell auf seinen Internetseiten “lebenslang-gut-leben” die Vorzüge einer Direktversicherung in der betrieblichen Altersversorgung in überschwenglichen Tönen: Arbeitgeberzuschuß, Steuerersparnis, Förderung.

    Allerdings, davon “gut leben” können in erster Linie die Versicherungskonzerne selber. Und der Staat spart bei diesem seltsamen Konstrukt auch noch: Abschlussgebühren, Verwaltungskosten, weniger staatliche Rente, hohe Krankenkassenabgaben, etc. Worüber diese Seiten allerdings keine Auskunft geben, das sind die Fallstricke und die Risikokosten einer bAV. Gerade die hohen Krankenkassenbeiträge im Alter werden in vielen Fällen bei der bAV zum ganz großen Verlustgeschäft für den Arbeitnehmer.

    Und die Rechnung geht so:

    In der Beitragsphase (üblich sind heute 100 € bis 200 € monatlich) zahlt der Arbeitnehmer keine Steuern und keine Sozialbeiträge für diesen abgeführten Beitrag. Allerdings, der Arbeitgeber zahlt dazu seine Arbeitgeberbeiträge auch nicht ein. Übersetzt heißt das: weniger Beiträge in die Rentenversicherung, weniger Beiträge in die Krankenversicherung, weniger Beiträge in die Arbeitslosenversicherung.

    Dieser Mechanismus führt schon zu signifikanten Nachteilen in der Berufsphase: weniger Arbeitslosengeld falls arbeitslos, weniger Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, weniger Erwerbsminderungsrente bei Invalidität.

    Noch gravierender sind jedoch die finanziellen Verluste in der Rentenzahlphase: bis zu 2 Rentenpunkte weniger (macht schon heute minus 75 Euro im Monat, im Jahre 2045 dann noch deutlich mehr!), ca. ein Fünftel der Auszahlungssumme (voller Arbeitnehmer- plus den Arbeitgeberanteil) ist an die Krankenkassen zu zahlen. Übersetzt heißt das: die Beiträge die der Arbeitgeber in der Einzahlphase sich gespart hat, muß der Arbeitnehmer jetzt zusätzlich und nachträglich mit einzahlen. Ein großer Nachteil für den Arbeitnehmer. Und zu versteuern ist die Betriebsrente dazu auch noch allemal.

    Ja, und dann gibt es ja in der Auszahlungsphase noch den Freibetrag von 170 €, aber der gilt nur für die Krankenversicherung (15 %) nicht jedoch für die Pflegeversicherung. Der bedeutet aber nicht, dass Ihnen wieder 170 € gutgeschrieben werden auf die obigen Verluste, sondern nur 15 % von 170 €, macht also eine Nettoersparnis von 25 Euro durch diesen minimalen Freibetrag.

    Und dann ist da noch das ganz große gesetzliche Risiko einer fehlenden Bestandsgarantie für laufende Verträge. Im deutschen Sozialrecht ist eine rückwirkende Beitragserhebung ausdrücklich nicht verboten.

    Die Arbeitnehmer, die sich seit den 1980-er Jahren eine betriebliche Direktversicherung angespart haben, haben diesen Rechtsbruch, diesen staatlichen Betrug mit dem GMG 2003 schon schmerzlich erfahren müssen. Sie wurden vom Gesetzgeber nachträglich zur Kasse gebeten und mußten rückwirkend 19 % Krankenkassenabgaben auf die volle Sparleistung wieder abführen.

    Was bedeutet dieser Fall für die Zukunft, für die jungen Leute heute, für die Genration Z: Sie können den Prognosen der Versicherer nicht trauen. Wenn der Staat beispielsweise im Jahr 2025 hingeht (wie im Falle GMG 2003) und erhöht rückwirkend die Krankenkassenbeiträge auf beispielsweise 23 % oder ähnlich, dann ist die komplette Rendite “aufgefrühstückt”. Mehr noch, dann gibt es weniger ausgezahlt als der Arbeitnehmer netto eingezahlt hat. Ein ganzes dickes Verlustgeschäft droht da also.

    Drum prüfe sich jeder selber intensivst, welches Vertragsrisiko er beim Abschluß einer bAV bereit ist einzugehen.

    Foto: Pixabay

  • SPD Bundesparteitag: „Deutschland Besser Gerecht“

    SPD Bundesparteitag: „Deutschland Besser Gerecht“

    Die SPD hält ihren Bundesparteitag in Berlin ab. Das Motto: “Deutschland Besser Gerecht”.

    Allein dieses Motto ist schon ein Witz, doch die Sozialdemokraten pfeifen offenbar im dunklen Keller, um ihre Angst zu verbergen. Auf mittlerweile 14 Prozent sind sie in der Wählergunst abgestürzt, unter anderem, weil die Wähler mittlerweile erkannt haben, wie sie auch von ihrer SPD veräppelt werden. Ein Kanzler, der Versprechungen macht, die er nicht einhält, lügt, trickst und vergisst, was er beispielsweise so als “Türsteher bei der Warburg-Bank“ getrieben hat und Steuermillionen versemmelt hat. Von Sozialdemokratie kann da nicht mehr die Rede sein. Jetzt will man retten, was noch zu retten geht, doch die Ampelpartner werden da kaum mitziehen.

    Kritik kommt wenig aus den Reihen der Genossen an ihrem „heiligen Olaf“, der so vergesslich ist und 2025 offenbar erneut als Kanzler vorgeschickt werden soll. Einzig die Jusos scheinen sich noch darauf zu besinnen, was „Deutschland.Besser.Gerecht“ und der ewige leere Spruch von „Respekt“ konkret bedeuten.

    So berichtet ntv (Zitat):

    “Der neugewählte Juso-Chef Philipp Türmer attackiert in seiner Replik auf die Grundsatzrede von Olaf Scholz den Bundeskanzler scharf. Auf dem Bundesparteitag warf Türmer dem Regierungschef vor, nur als “Moderator der Macht” zu agieren. Warteschlangen an der Tafel seien “ein Armutszeugnis für die Sozialdemokratie”.

    Auf einem von großer Einigkeit geprägten Bundesparteitag der SPD hat der erst vor wenigen Wochen neu gewählte Chef der SPD-Nachwuchsorganisation Jusos, Philipp Türmer, die Stimmung gesprengt. ‘Olaf, wer aus der Defensive will, muss auf Angriff spielen’, sagte Türmer mit Blick auf die schlechten Umfragewerte und Landtagswahlniederlagen der SPD. Die Menschen wollten, dass der Kanzler Empathie zeige, erkläre und entscheide, ‘keinen Moderator der Macht’. Die Bundesregierung dürfe die ‘Leute nicht verarschen’.

    Türmer warf Scholz vor, nicht genügend Führung nach außen zu zeigen und sich stattdessen als ‚Paartherapeut’ von Bundesfinanzminister Christian Lindner von der FDP und dem grünen Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck zu betätigen. ‘Olaf, du hast mal gesagt, wer Führung bestellt, soll sie bekommen’, sagte Türmer. ‘Hiermit bestelle ich sie und wir warten dringend auf Lieferung.’

    ‘Die Menschen stehen mit kalten Füßen vor Schlangen der Tafeln’, sagte Türmer. Das sei ein ‘Armutszeugnis für die Sozialdemokratie’, so der Juso-Chef. ‘Da draußen brennt die Hütte.’ Die Debatte über die Haushaltskrise werde auf Kosten der Ärmsten immer perfider. Die Krise sei auch nicht gelöst, wenn die Partei während der Kanzlerrede dreimal aufstehe.”

    (Zitat Ende)

    Also einzig von den Jusos, der Jugendorganisation der Partei, kommt Gegenwind. Auch die Doppelverbeitragungsopfer sehen sich „verarscht“ und warten endlich auf die Lieferung der Versprechen von Bundeskanzler Scholz, dessen Arroganz der Macht offenbar immer noch nicht gebrochen ist.

    Und meine ganz persönliche Meinung: Wenn die Reste der Demokratie in diesem Land vollends den Bach hinuntergehen, dann sind die etablierten Parteien selbst dafür die Hauptverantwortlichen, weil sie das Vertrauen in die Politik sehenden Auges jahrzehntelang verspielt haben und bislang glaubten, das könnte ihnen gar nicht schaden. Im kommenden Jahr steht wieder eine Reihe von Wahlen an – unter anderem auch die Europawahl. Da werden sich danach wohl Lindner, Habeck und der Olaf die Augen reiben, denn das kann so nicht weiter gut gehen.

    Text: Michael Rahnefeld

  • Erster Vorsitzender des DVG klagt vor dem Sozialgericht Osnabrück

    Erster Vorsitzender des DVG klagt vor dem Sozialgericht Osnabrück

    Heute, am Donnerstag, 16.11.2023 wurde die Klage gegen die TK (Technikerkrankenkasse)  unseres 1. DVG-Vorsitzenden, Reiner Korth, vor dem Sozialgericht Osnabrück verhandelt. Unterstützt wurde Reiner durch 22 DVG-Mitglieder.

    Die Richterin verkündete zum Schluss der Verhandlung das Urteil: “Die Klage wird abgewiesen.” Nach der Urteilsverkündung sagte die Richterin zu  den Anwesenden: “Sie haben doch wohl kein anderes Urteil erwartet.”

    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

    Den Wortlaut des Urteils werden wir hier im Nachgang veröffentlichen.

    Text und Bild: Jost Gerbing

  • Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt

    Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt

    Der DVG führt am

    Montag, 13. November 2023, Beginn 09:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr 

    eine Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt ein Berlin durch!

    Im November jährt sich zum 20. Mal die Abstimmung des Bundestages zum GMG. Mit diesem Gesetz wurde in die Hoheit von Verträgen eingegriffen mit dem Ergebnis, dass die Kapitalauszahlungen doppelverbeitragt werden.

    Dagegen möchten wir mit dieser Mahnwache aufmerksam machen.

    Wir planen im 2-stündigen Rhythmus ein Präsenz von bis zu 5 Personen vor dem Bundeskanzleramt mit entsprechendem Plakat und Banner, um unseren Bundeskanzler, Olaf Scholz, nochmal eindrücklich an sein Versprechen zu erinnern, Lösungen für die Ungerechtigkeit aufzuzeigen.

    Text: Andreas Reich / Jost Gerbing
    Bild: BZ Berlin

  • Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe

    Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe

    Ach, was muss man oft von bösen
    Männern hören oder lesen!!
    Wie zum Beispiel hier von diesen,
    Welche Scholz und Lindner hießen;

    Die, anstatt durch weise Lehren
    Sich zum Guten zu bekehren,
    Oftmals noch darüber lachten
    Und sich heimlich lustig machten.
    Ja, zur Übeltätigkeit,
    Ja, dazu ist man bereit!

    Schwache necken, Rentner quälen,
    Ersparnisse und Gelder stehlen,
    Das ist freilich angenehmer
    Und dazu auch viel bequemer
    Als mit gerechteren Gesetzen
    Senioren nicht weiter zu verletzen.

    Die Alten kann man ja berauben,
    Ja sogar in ihrem Glauben
    Ein Rechtsstaat würde sie beschützen,
    Würde auch im Alter nützen,
    Um würdig Rentner sein zu dürfen,
    sorgenlos sein Viertele zu schlürfen.

    Nein, das wollen Scholz und Lindner nicht,
    frech lügen sie dir ins Gesicht,
    ja, ja, die Lösung wird schon kommen,
    wenn dir alles weggenommen.

    Das tut den Rentnern schrecklich weh,
    sie wehren sich mit DVG,
    werden Böse nicht mehr wählen,
    werden diese selbst mal quälen.

    Und heut‘ schon sag‘ ich wehe, wehe,
    Wenn ich auf das Ende sehe!

    Ach, das war ein schlimmes Ding,
    Wie’s bei den Landtagswahlen ging.
    Und das war jetzt nur der erste Streich,

    Denn der zweite folgt sogleich,
    Wenn im Osten unsere Stimme zählt,
    Die SPD dann abgewählt, FDP nicht mehr dabei,
    Die Grünen sind uns einerlei.

    Die Ampel wird dann nicht mehr schalten;
    Die Bösen werden nicht mehr walten
    Über unser Gut und Geld,
    wir machen besser uns die Welt.
    Drum komm mit und steh‘
    Mit uns ganz fest zu DVG.

    Michael Rahnefeld frei nach Wilhelm Busch

  • Gemeinsam gegen das Unrecht – jetzt Mitglied werden

    Gemeinsam gegen das Unrecht – jetzt Mitglied werden

    Der Direktversicherungsgeschädigte e.V. (DVG) kämpft gegen die Abzocke bei Direktversicherungen und Betriebsrenten – schließt Euch uns an. Werdet Mitglied. Nur gemeinsam sind wir stark.

    Der im Oktober 2015 gegründete Verein „Direktversicherungsgeschädigte e.V.“ kämpft für die Interessen aller, die sich von der Politik um Teile ihrer Altersvorsorge geprellt fühlen.

    Aus 40 sind mittlerweile mehr als 3500 Mitglieder geworden.  So verschaffen wir uns Gehör in Politik und Medien. Mit Demos in Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, München, Dresden und Erfurt sowie Info-Veranstaltungen haben wir die Öffentlichkeit wachgerüttelt. Wir kämpfen gegen eine Front bestehend aus Versicherungen, Krankenkassen und Politik.

    Wir haben es trotzdem geschafft, dass die schwarz-rote Koalition zum 1. Januar 2020 einen Freibetrag von 159,25 Euro eingeführt, der heute bei 164,50 Euro liegt. Erst ab diesem Betrag werden Direktversicherungen und Betriebsrenten voll verbeitragt. Ein toller Teilerfolg. Was haben Sie von einer Mitgliedschaft im DVG?

    Vorteile als Mitglied

    Das sind die Vorteile als Mitglied:

    • Interessenvertretung gegenüber Politikern
    • Demonstrationen auf der Straße
    • Organisierte Regionalgruppen in vielen Städten
    • Vernetzung unter Betroffenen
    • Informationen über aktuelle Entwicklungen
    • Regelmäßige Newsletter
    • Unterstützung bei Klagen vor Gericht

    Hier geht’s zum Mitgliedsantrag
    entweder gleich online
    oder per Post.

    Nicht länger zögern, gleich Antrag ausfüllen und mitkämpfen gegen das Unrecht, das uns Rot-Schwarz-Grün eingebrockt hat.

    Mitgliedsbeitrag

      • Einzelmitgliedschaft für 36,00 Euro pro Jahr
      • Partner eines bestehenden Mitglieds für 18,00 Euro pro Jahr
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