Tag: betriebliche Altersvorsorge

  • Die Gesundheitsreform – groß gedacht, aber wieder nur auf dem Rücken von Arbeitnehmer und Rentnern ausgetragen

    Die Gesundheitsreform – groß gedacht, aber wieder nur auf dem Rücken von Arbeitnehmer und Rentnern ausgetragen

    Die Bundesregierung hat sich viel vorgenommen. Mit der geplanten Gesundheitsreform soll das System effizienter, gerechter und langfristig stabiler werden. Angesichts steigender Kosten, einer alternden Bevölkerung und struktureller Defizite ist der Reformdruck unbestritten hoch. Doch bei näherer Betrachtung zeigt sich ein bekanntes Muster: Die finanzielle Hauptlast tragen einmal mehr Arbeitnehmer und Rentner. Vor allem Ärzte und die Pharmaindustrie dürfen offenbar sich auf die „französiche Art“ verabschieden. Darauf verweist der DVG – Verein der Direktversicherungsgeschädigten e.V. und zeigt sich über die zunehmende Ungerechtigkeit enttäuscht.

    Im Zentrum der Gesundheitsreform stehen ja zunächst Maßnahmen zur Kostendämpfung und zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung. Beitragssätze werden angepasst, Zusatzbeiträge steigen in vielen Kassen spürbar. Für Beschäftigte bedeutet das: weniger Netto vom Brutto. Für Rentner, deren Bezüge ohnehin häufig knapp kalkuliert sind, wirkt sich jede Erhöhung unmittelbar auf die Lebensqualität aus.

    „Zugleich bleibt die strukturelle Schieflage des Systems weitgehend unangetastet. Die Trennung zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung besteht fort, ebenso wie die ungleiche Beitragsverteilung zwischen verschiedenen Einkommensgruppen. Während hohe Einkommen und Kapitaleinkünfte nur begrenzt herangezogen werden, liegt der Fokus erneut auf den klassischen Beitragszahlern“, so Andreas Reich, Vorstandsmitglied des DVG.

    Auch die versprochenen Effizienzgewinne werfen Fragen auf. Digitalisierung, bessere Steuerung von Patientenströmen und der Abbau von Bürokratie gelten seit Jahren als zentrale Hebel – doch konkrete Entlastungen lassen weiter auf sich warten. Stattdessen entsteht der Eindruck, dass kurzfristige Finanzierungslücken durch Beitragserhöhungen geschlossen werden, ohne die grundlegenden Probleme nachhaltig zu lösen.

    Die DVG-Verantwortlichen sprechen daher von einer Reform, die zwar ambitioniert formuliert ist, aber politisch vor allem dort ansetzt, wo Widerstand am geringsten erscheint. Arbeitnehmer und Rentner verfügen über begrenzte Ausweichmöglichkeiten – ihre Beiträge lassen sich vergleichsweise einfach anpassen. Andere Finanzierungsquellen bleiben hingegen weitgehend unberührt.

    Dabei wäre eine breit angelegte Reform denkbar. Modelle, die alle Einkommensarten einbeziehen oder die Beitragsbasis verbreitern, werden seit Jahren diskutiert. „Ebenso könnte eine konsequentere Steuerfinanzierung versicherungsfremder Leistungen für mehr Gerechtigkeit sorgen. Doch solche Ansätze erfordern politischen Mut und greifen in bestehende Interessenlagen ein“, so Reich.

    So bleibt am Ende ein ambivalentes Bild: Die Gesundheitsreform setzt wichtige Impulse, über 60 Vorschläge hatte eine unabhängige Kommission zunächst formuliert – verfehlt aber den Anspruch, die Lasten fair zu verteilen. Die Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will nur rund zwei Drittel davon umsetzen – Belastungen von Ärzten und Pharmaunternehmen aber weitgehend streichen, zudem in einem Apotheken-Gesetz die Zukunft dieser Branche mit weiteren Einnahmequellen begünstigen (Stichwort Tetanus-Spritze). Für viele Bürger dürfte sich daher weniger die Frage stellen, ob das System reformiert werden muss – sondern vielmehr, wer am Ende dafür bezahlt. „Und die Mittelschicht aus Arbeitnehmern und Rentnern kann dabei nicht länger der Dukaten-Esel sein, denn da sind keine Dukaten mehr rauszuquetschen“, so Andreas Reich abschließend.

    Text: Thomas Kießling

    Redaktion: Andreas Reich

    Foto: pixabay

  • Krankenkassen klagen gegen den Staat

    Krankenkassen klagen gegen den Staat

    Quelle: ARD Mediathek

    “Millardenloch durch versicherungsfremde Leistungen”
    – aber Rentner müssen doppelt zahlen

    von Reiner Korth              25.01.2026

    Ein “Milliardenloch durch versicherungsfremde Leistungen” und “Wo landen unsere Beiträge wirklich”, fragt unser DVG Kollege Helmut Achatz in seinem Blog “vonunruhestand.de” (*1):  “Der Staat plündert die Krankenkassen aus und belastet sie mit versicherungsfremden Leistungen”, so führt Helmut Achatz weiter aus. Sehr ausdrücklich wurde das Thema der Finanznot der Krankenkassen, im Wesentlichen verursacht durch die versicherungsfremden Leistungen, auch in der ARD Sendung “Pluminus” vom 14.01.2026  dargestellt.

    Kosten für Bürgergeldempfänger nur zu einem Drittel gedeckt

    Wie Plusminus erklärt, hatten die Krankenkassen im Jahr 2023 Ausgaben in Höhe von 306 Mrd Euro. Davon mußten ca. 60,5 Mrd Euro für  “versicherungsfremde Leistungen”,
    wie etwa Familienversicherung, Krankenhausinvestitionen und Bürgergeldzuschüsse aufgewendet werden. Letztere sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben, die folglich vom Staat, also aus Steuergeldern zu finanzieren sind. Den Hauptposten im Defizit machen dabei die Bürgergeldempfänger aus. Wie Plusminus ausführt, zahlt der Staat für jeden Bürgergeldlempfänger nur 144 Euro ein. Das ist aber nur ein Drittel der tatsächlichen Kosten. Das heißt im Umkehrschluß: zwei Drittel der Gesundheitskosten für Bürgeldempfänger müssen die GKV Versicherten mit subventionieren. Die Allgemeinheit, z. B. Privatversicherte, Selbstständige und Beamte,  beteiligt sich nicht.

    Der GKV Verband verklagt den Staat auf 10 Mrd Euro jährlich Erstattung

    Dieses Finanzloch hat etwa die Größe von 10 Mrd Euro jährlich. Der GKV Spitzenverband hat jetzt den Staat zur Rückerstattung dieser Gesundheitskosten aus den Versicherunsgfremden Leistungen verklagt, weil sie von der Allgemeinheit zu tragen seien. Nach den Ausführungen von Jens Baas, Vorstand Techniker Krankenkasse, könnten damit die Zusatzbeiträge um etwa “0,5 Prozentpunkte” sinken für alle Versicherten.

    Rentner zahlen doppelte Krankenkassenbeiträge

    Dabei trifft es die Direktversicherten und die Betriebsrentner besonders hart. Sie müssen seit Jahren schon doppelte Krankenkassenbeiträge zahlen, weil die Krankenkassen finanzklamm sind. Eine Rücknahme der ungerechten und einseitigen Doppelverbeitragung sowie die Korrektur des § 229 SGB V haben die Gesundheitsminsiter bisher immer pauschal zurückgewiesen mit dem Argument “Den Krankenkassen fehlt es an Geld.” Warum das Geld tatsächlich fehlt, hat Plusminus jetzt offengelegt. Helmut Achatz schreibt daher auch in seinem Blog “Wie der Staat mit den Krankenkassen umgeht, ist ein Skandal” und “Die Betriebsrentner trifft’s doppelt”.

    Die private und betriebliche Altersvorsorge wird zunehmend zu  “einer Kostenfalle”, zum Spielball der Politik. Sparen in staatlich geförderte Altersvorsoge wird in der heutigen Zeit auch für junge Leute zu einem hohen Finanzrisiko.

    (*1)

    https://vorunruhestand.de/2026/01/krankenkassen-klagen-wo-landen-unsere-beitraege-wirklich/

  • Altersvorsorge neu denken

    Altersvorsorge neu denken

    von Reiner Korth               07.09.2025,  Bild: Flyer des DVG

    Das “Zweite Betriebsrentenstärkungsgesetz” beseitigt die Mängel nicht

    Gleich mehrere Nachrichtenportale und Redaktionen haben sich in der letzten Woche mit dem Thema “Altersvorsorge”  auseinandergesetzt mit Bezug auf das “zweite Betriebsrentenstärkungsgesetz”  von Sozialministerin Bärbel Bas, welches in diesem Herbst im Bundestag beraten werden soll. So schreibt Die Zeit in ihrer Ausgabe vom 03.09.2025 “Gute Betriebsrenten tragen zur Lebensqualität im Alter bei, sagt Bärbel Bas” und das Handelsblatt titelt “Höchste Zeit, Altersvorsorge neu und ganzheitlich denken”.

    Direktversicherungen bleiben ein Verlustgeschäft

    Laut Die Zeit glaubt Finanzminister Lars Klingbeil, SPD, “Betriebsrenten trügen dazu bei, dass Menschen von ihrer Rente gut leben könnten.” Aber mit diesem Glauben stehen wohl Lars Klingbeil und Bärbel Bas ganz allein da. Direktversicherungen und Betriebsrenten sind weiterhin einem hohen Sparrisiko  (Stichwort “Kein Bestandsschutz für Altverträge”) ausgesetzt. So zitiert Die Zeit die Vorstitzende des SoVD (Sozialverband Deutschland), Michaela Engelmeier mit den Worten “Doch sie (die betriebliche Altersversorgung)  darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Drei-Säulen-Model gescheitert ist”. Die logische Folge ist, daß die Verbreitungsquote an Betriebsrenten zurückgeht. Die Riester-Rente stagniert, das Neugeschäft ist eingebrochen. Trotz staatlicher Förderung, von der vor allem die Betriebe profitieren und nicht der Arbeitnehmer, werden auch viele geförderte Direktversicherungen zum Verlustgeschäft  mit 20 % Krankenkassenabgaben, zusätzlicher Steuerbelastung und rund zwei Punkte weniger in der staatlichen Rente (DRV) später im Alter. Diese hohen Abgaben kann keine noch so gute Rendite einer Direktversicherung  je erwirtschaften.

    Betriebsrenten sind seit 2003 zum Spielball der Politik geworden

    Im Journal Banking des Handelsblattes vom 03.09.2025 wirbt der CEO von ING Deutschland, Lars Stoy ausschweifend für die staatlich geförderte “Frühstart- Rente” für Kinder ab 2026 (wer früher mit Sparen anfängt hat später mehr ?) und für eine “weiterentwickelte Riester-Rente”. Aber all diese Zahlen und Werbeversprechen dürfen über eines nicht hinwegtäuschen: Die Versicherungen rechnen mit “Brutttozahlen” und reden eben nicht über die staatlichen Abzüge. Denn, im “Netto” bleibt für den Rentner deutlich weniger übrig. Der Staat nimmt sich die Freiheit heraus, das haben wir erstmals mit dem Gesundheitsmodernisierungsgesetz (GMG) 2003 erlebt, jederzeit und auch nachträglich auf bereits geschlossene Sparverträge neue Beiträge und Abgaben zu erheben oder zu erhöhen. So mußten zum Beispiel die Direktversicherten plötzlich (und übernacht) ab 2004 auf ihre Kapitalauszahlungen 20 Prozent an Krankenversicherungsbeiträgen zahlen. Einen Bestandsschutz für Altverträge gab es nicht. Es gilt NICHT der Tag des Vertragsabschlusses, sondern das Datum der Auszahlung. Da wird der Verbraucherschutz mit Füßen getreten. Und Deutsche Sozialgerichte pfeifen diese staatliche Willkür der Politik nicht zurück. Ihr Urteil lautet: ein ausdrückliches Rückwirkungsverbot  ist im Sozialrecht nicht erkennbar. Auf Hochdeutsch bedeutet das: der Staat kann zu jeder Zeit und in beliebiger Höhe die Abgaben auf Betriebsrenten und Direktversicherungen abändern. Vertrauensschutz ist nicht mehr gegeben, Verbraucherschutz wird ausgehebelt. Die Altersvorsorge ist zu einem hohen Sparerrisiko und zu einem Spielball der Politik geworden. Darum möge jeder Arbeitnehmer und jede Arbeitnehmerin ganz genau prüfen, welche Risiken sie mit einem Neuabschluß einer Betriebsrente oder einer geförderten Direktversicherung eingehen. Und schauen, ob noch etwas übrig bleibt im “Netto”?

    Wenn die betriebliche und die private Altersvorsorge wirklich wieder Sinn machen sollen, dann müssen sie wieder einen Gewinn abwerfen  für den Rentner, dürfen nicht zum Verlustgeschäft werden. Die Botschaft lautet: runter mit den hohen Abgaben im Rentenalter und “ganz wichtig”: wieder politisches Vertrauen erwecken mit einem “Bestandschutz” zu jeder Zeit für bereits geschlossene Altverträge.

  • Das neue Betriebrentenstärkungs-gesetz ist “Murks”

    Das neue Betriebrentenstärkungs-gesetz ist “Murks”

    “Wer fürs Alter vorsorgen will, sollte besser privat vorsorgen”1

    von Reiner Korth, 04.08.2025

    Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales macht gerade wieder richtig Werbung für die betriebliche Altersversorgung und schreibt aktuell auf seiner Internetseite:

    “Mit der Weiterentwicklung des Betriebsrentenstärkungsgesetzes soll die Betriebsrente für mehr Menschen günstiger und selbstverständlicherer Teil der Alterssicherung werden – auch in kleineren Unternehmen.”

    und

    “Idealerweise wird die gesetzliche Rente durch eine betriebliche Altersversorgung ergänzt.”

    Das zweite Betriebsrentenstärkungsgesetz soll im September dieses Jahres im Bundestag verabschiedet werden und rückwirkend zum 01.01.2025 in Kraft treten. Das Gesetz  werde “nun weiterentwickelt, damit die Betriebsrente für mehr Menschen selbstverständlicher Teil der Alterssicherung wird und Beschäftigte später ohne finanzielle Sorgen in Rente gehen können” schreibt das Ministerium.

    “Ohne finanzielle Sorgen in Rente” – das ist ein Lockvogel Versprechen

    Erneut werden junge Arbeitnehmer mit wohlfeilen Versprechen von der Bundesregierung in eine Versorgungsfalle gelockt. Heute mit “Steuerersparnis” und “15 % Arbeitgebergeberzuschuss” angelockt  kommt dann später bei der Auszahlung der große Schock. Verluste und sehr wohl finanzielle Sorgen.

    12 gewichtige Gründe – sich nicht auf die Versprechen der Politik zu verlassen1

    “Die Versicherten sind die Dummen” schreibt unser Kollege Helmut Achatz auf seinem Blog www.vorunruhestand.de und nennt in ausführlicher Darstellung 12 wichtige Gründe, warum junge Arbeitnehmer einen große Bogen machen sollten um den Abschluss einer betrieblichen Altersvorsorge. Zwei entscheidende Merkmale stechen dabei heraus:

    1. Die Abgaben in der Auszahlungsphase sind höher als die Förderbeträge
      (20 % Krankenkasse, 20 % Steuersatz, weniger Rentenpunkte in der DRV,
      demnächst auch noch 10 % Rentner-Soli, etc.)
    2. Das Garantieverbot für den Versicherer:
      “Die Höhe der Auszahlungen darf nicht garantiert werden, so steht es im
      Gesetzestext” ist im besagten Artikel1 zu lesen.

    Die Direktversicherung in der betrieblichen Altersvorsorge  ist ein verstecktes Subventionsprogramm für Krankenkassen, Arbeitgeber und Versicherungswirtschaft. Der wirkliche Verlierer ist der junge Arbeitnehmer, der ungeprüft und voller Vertrauen den politischen Versprechen der neuen Arbeitsministerin Bärbel Bas folgt. Wenn das zweite Betriebsrentenstärkungsgesetz  in dieser Form verabschiedet werden sollte, ist das Vertrauen schon vor der Auszahlung wieder verloren.

    Wir Versicherungsgeschädigten im Verein DVG haben es am eigenen Leib erfahren.

    Im Jahr 1985 den lockenden Versprechen der Bundesregierung gefolgt, Steuerersparnis, Pflegversicherung gab es damals noch gar nicht. Und heute werden  wir betrogen und mit der Doppelverbeitragung nachträglich bestraft für unser Ansparen auf Altersvorsorge.

    Der politische Betrug in der Altersvorsorge muss aufhören

    Dieser politische Betrug darf sich in diesen Tagen nicht wiederholen. Die Abzocke auf betriebliche und private Altersvorsorge, begründet in staatlicher Willkür der Beitragsordnung muss aufhören. Solange keine Vertragsgarantie auf Altverträge gegeben wird und solange Krankenkassenbeiträge in beliebiger Höhe auch nachträglich auf 20 Jahre alte Versicherungsverträge erhoben werden dürfen, bleibt die betriebliche Altersvorsorge ein Hochrisikogeschäft.

    Quellenangabe:

    1)  https://vorunruhestand.de/2025/06/betriebsrentenstaerkungsgesetz-ist-murks-ist/

    vom 12. Juni 2025

    Bild: Pixabay

  • Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt

    Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt

    Der DVG führt am

    Montag, 13. November 2023, Beginn 09:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr 

    eine Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt ein Berlin durch!

    Im November jährt sich zum 20. Mal die Abstimmung des Bundestages zum GMG. Mit diesem Gesetz wurde in die Hoheit von Verträgen eingegriffen mit dem Ergebnis, dass die Kapitalauszahlungen doppelverbeitragt werden.

    Dagegen möchten wir mit dieser Mahnwache aufmerksam machen.

    Wir planen im 2-stündigen Rhythmus ein Präsenz von bis zu 5 Personen vor dem Bundeskanzleramt mit entsprechendem Plakat und Banner, um unseren Bundeskanzler, Olaf Scholz, nochmal eindrücklich an sein Versprechen zu erinnern, Lösungen für die Ungerechtigkeit aufzuzeigen.

    Text: Andreas Reich / Jost Gerbing
    Bild: BZ Berlin

  • Gemeinsam gegen das Unrecht – jetzt Mitglied werden

    Gemeinsam gegen das Unrecht – jetzt Mitglied werden

    Der Direktversicherungsgeschädigte e.V. (DVG) kämpft gegen die Abzocke bei Direktversicherungen und Betriebsrenten – schließt Euch uns an. Werdet Mitglied. Nur gemeinsam sind wir stark.

    Der im Oktober 2015 gegründete Verein „Direktversicherungsgeschädigte e.V.“ kämpft für die Interessen aller, die sich von der Politik um Teile ihrer Altersvorsorge geprellt fühlen.

    Aus 40 sind mittlerweile mehr als 3500 Mitglieder geworden.  So verschaffen wir uns Gehör in Politik und Medien. Mit Demos in Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, München, Dresden und Erfurt sowie Info-Veranstaltungen haben wir die Öffentlichkeit wachgerüttelt. Wir kämpfen gegen eine Front bestehend aus Versicherungen, Krankenkassen und Politik.

    Wir haben es trotzdem geschafft, dass die schwarz-rote Koalition zum 1. Januar 2020 einen Freibetrag von 159,25 Euro eingeführt, der heute bei 164,50 Euro liegt. Erst ab diesem Betrag werden Direktversicherungen und Betriebsrenten voll verbeitragt. Ein toller Teilerfolg. Was haben Sie von einer Mitgliedschaft im DVG?

    Vorteile als Mitglied

    Das sind die Vorteile als Mitglied:

    • Interessenvertretung gegenüber Politikern
    • Demonstrationen auf der Straße
    • Organisierte Regionalgruppen in vielen Städten
    • Vernetzung unter Betroffenen
    • Informationen über aktuelle Entwicklungen
    • Regelmäßige Newsletter
    • Unterstützung bei Klagen vor Gericht

    Hier geht’s zum Mitgliedsantrag
    entweder gleich online
    oder per Post.

    Nicht länger zögern, gleich Antrag ausfüllen und mitkämpfen gegen das Unrecht, das uns Rot-Schwarz-Grün eingebrockt hat.

    Mitgliedsbeitrag

      • Einzelmitgliedschaft für 36,00 Euro pro Jahr
      • Partner eines bestehenden Mitglieds für 18,00 Euro pro Jahr
  • Interessanter Besuch bei der SPD-Co-Bundesvorsitzenden Saskia Esken

    Interessanter Besuch bei der SPD-Co-Bundesvorsitzenden Saskia Esken

    Echt überrascht, wie gut die SPD-Co-Bundesvorsitzende im Thema der Doppelverbeitragung ist, waren die DVG-Besucher jüngst beim Besuch bei Saskia Esken im badischen Calw.

     

    Eine kleine Delegation hatte sich zu dem Besuch der SPD-Co-Bundesvorsitzenden aufgemacht: Georg Singer (DVG-Region Nordschwarzwald) und Friedemann Heinz (für Region HN/KA/PF). Der Termin war schon etliche Wochen davor vereinbart und wieder verschoben worden. „Wir haben ausführlich über den Sachverhalt der skandalösen Doppel- und Mehrfachverbeitragung gesprochen, im Besonderen auch über die empfundene Ungerechtigkeit und den damit einhergehenden politischen Frust der Betroffenen“, so Georg Singer und Friedemann Heinz.

     

    Die beiden wiesen auch darauf hin, dass aufgrund des demographischen Wandels eine stetig steigende Zahl an Betroffenen in Rente komme (Stichwort Babyboomer in Rente) und sich das Problem für die Politik bald zuspitze. „Da kommt bald eine Lawine auf Sie zu, Frau Esken“, unterstrichen beide. Das Vertrauen in die Wahlaussagen der SPD zur Abschaffung der Doppelverbeitragung, die Bundeskanzler Scholz jüngst auf Wahlveranstaltungen geäußert hatte (in Münster am 24. Sept. 2021, in Essen 2. Sept. 2022), nehme jedenfalls rapide ab.

    „Wir haben unser DVG-Engagement hervorgehoben, dass wir weiterhin gegenüber der Politik für unsere Sache einzutreten werden – unter anderem mit dem aktuellen Beispiel der neuen Flyer, die nun an zahlreiche Haushalte in einigen Regionen verteilt werden“, so Georg Singer rund Friedemann Heinz.

     „Wir waren dann überrascht, dass Frau Esken mit unserem Thema offenbar gut vertraut war“, so die beiden. Wörtlich sagte sie: „Der SPD-Führung ist die Ungerechtigkeit sehr wohl bewusst, zumal das Thema regelmäßig bei uns aufschlägt.“ (O-Ton Saskia Esken).

    Die Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Calw/Freudenstadt schob noch nach, dass sich – nach ihrer Meinung – durch die Änderung und Einführung der Freibeträge vor drei Jahren die Situation für einige Personengruppen gemildert habe (Stichwort Freibetrag bis 164,50 € bei Betriebsrenten), stellte aber in Aussicht. „Die SPD wird an dem Thema dranbleiben – und es wird auch Thema in der Koalition bleiben.“

    Resümee: „Der Besuch hat sich gelohnt – wir müssen weiter am Ball bleiben und die MdBs und alle Politiker und Entscheidungsträger für unser Thema einnehmen – wir haben den Eindruck – mittlerweile kennen sich viele mit unserer Problematik aus, vielleicht die beiden anderen Koalitions-Parteien Grüne/Bündnis 90 und FDP noch nicht. Beide signalisieren bislang noch wenig Interesse an einer Lösung. Also müssen wir verstärkt dort ansetzen“, so Georg Singer rund Friedemann Heinz.

    Bildunterschrift (Foto: privat)
    Georg Singer (li.), Saskia Esken und Friedemann Heinz.

    www.dvg-ev.org

  • Mach mit beim DVG – nimm einen Clip auf und mach deinem Ärger Luft

    Die gerechte Altersversorgung und natürlich die Abschaffung der Doppelverbeitragung der Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen liegt uns am Herzen – für Euch – für Sie.

    Von Thomas Kießling

    Wenn wir viele sind, dann bewegen wir auch viel.

    Schauen Sie rein in diese Clips und unterstützen Sie den DVG – ebenfalls mit einem Clip oder gerne auch als neues Mitglied – mit nur 3 Euro pro Monat kann man nichts falsch machen, aber damit können wir falsch gemachte Politik hoffentlich korrigieren, denn nur gemeinsam sind wir stark.

    DVG-Webseite: https://dvg-ev.org/aktiv-werden/

    Ihr erreicht die Webseite über diesen Link oder über die Auswahloption “Aktiv werden” auf der Homepage.

    Übrigens: Dem Ärger Luft machen heißt für uns DVG’ler, sich im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten für Willensäußerungen zu bewegen.

  • Protestmarsch des DVG in Hannover am 08.10.2022

    Protestmarsch des DVG in Hannover am 08.10.2022

    Mit Sarg („Private Altersversorge und Betriebsrente werden zu Grabe getragen“), zahlreichen Plakaten, Bannern und Megafon hat eine aktive DVG-Delegation zum Wahlkampfabschluss der Landtagswahl in Niedersachsen am Samstag, 08.10.2022, einen Protestmarsch in der Landeshauptstadt Hannover durchgeführt.

    Von Heinz Averbeck

    Protestmarsch des DVG zum Wahlkampfabschluss der Landtagswahl Niedersachsen

    Aktion unter Schwierigen Rahmenbedingungen

    Die Protestaktion hatte mit zahlreichen Widrigkeiten zu kämpfen, wie etwa dem Ausfall zahlreicher Züge wegen Sabotage auf Einrichtungen der Deutschen Bahn und schlechtem Wetter.  Anlass war die SPD-Wahlkampfabschlussveranstaltung zur Niedersachsen-Wahl an der Marktkirche in der Hannover. Hier galt es Olaf Scholz an seine Versprechungen zu erinnern: die Doppel- und Mehrfachverbeitragung soll noch in dieser Legislaturperiode „irgendwie fiskalisch“ abgeschafft werden. (O-Ton Bundeskanzler Scholz bei einer Veranstaltung in Essen Anfang Sept 2022, siehe Beitrag https://dvg-ev.org/2022/09/scholz-sichert-loesung-des-problems-mehrfachverbeitragung-zu/)

    Bericht von Heinz Averbeck zur Aktion der DVG-Delegation in Hannover

     

    „Nach ein paar Tagen Vorbereitungen durch die Regionalgruppe Altkreis Halle/Gütersloh und Osnabrück / Osnabrücker Land mit Hans Deike, Udo Raabe, Manfred Berkenkamp und Heinz Averbeck waren wir in der Lager, über 100 Teilnehmer mit Banner, Plakaten, Schilder, Fahnen, Luftballons, Westen und Kappen zu bestücken.

    Bedingt durch den Funk- und Telefonnetzausfall bei der Bundesbahn um Hannover am Veranstaltungstag sind eine Vielzahl an Zügen ausgefallen und somit einige Teilnehmer gar nicht erst in Hannover angekommen, da sie umkehren mussten. Somit waren wir letztendlich mit knapp 40 Teilnehmern am Start zum Protestmarsch.

    Für uns hieß es dann um Uhr 9.15 am Bahnhof Dissen/Bad Rothenfelde, den Bus der Firma Hummert mit Sarg, Sargwagen, Banner, Plakaten, Schildern, Fahnen und Luftballons zu beladen.

    Gegen ca. 9.30 Uhr konnten wir dann mit weiteren Zusteigemöglichkeiten in Osnabrück, Melle und Bad Oeynhausen in Richtung Hannover starten. Um keinen zusätzlichen Stopp für ein Mittagessen einlegen zu müssen, hatten wir Proviant in Form von frischen Frikadellen, Brötchen und Hähnchen-Wraps dabei.

    Versammlung der Demo-Teilnehmer am Neuen Rathaus

    So sind wir pünktlich um 13.00 Uhr am Neuen Rathaus vorgefahren, wo wir uns mit weiteren ca. 20 Teilnehmern anderer Regionalgruppen getroffen haben.

    Nun hieß es, schnell den Sarg und Sargwagen, alle Banner, Plakate, Schilder, Luftballons, Fahnen, Westen und Kappen zu entladen, da der Bus umgehend diese Haltestelle wieder verlassen musste. Zu allem Überfluss sind wir dabei noch von einem ergiebigen Regenschauer überrascht worden.

    Jetzt musste der Sarg noch mit einem Kreuz aus unseren Bierdeckeln präpariert und auf dem Sargwagen festgemacht werden. Alle Banner, Plakate, Schilder, Luftballons und Fahnen wurden an die Teilnehmer verteilt.

    Unsere „Sargwagen-Fahrer“ Udo Raabe und Manfred Berkenkamp waren ganz in schwarz und mit Zylinder und weißen Handschuhen gewandet und mussten noch mit einem pinkfarbenen Zylinderband (aus einer Weste) dekoriert werden. Dann ging es offiziell mit einer Grundsatzrede unseres Bundesvorsitzenden Reiner Korth über Megafon vor dem Neuen Rathaus in Hannover los.

    Protestmarsch zur Marktkirche

    Von der Polizei begleitet, ging dann unser Protestmarsch zur ca. 1 Kilometer entfernten Marktkirche, von Heinz Averbeck über Megafon mit unseren Schilder-Sprüchen angesagt und lautstark von allen Teilnehmern skandiert, über die Schmiedestraße zu unserem zugewiesenen Standort in der Goebenstraße.

    Dort platziert mit Sarg und Sargwagen, mit Banner, Plakaten, Schildern, Luftballons, Fahnen, Westen und Kappen, konnten wir das Geschehen und die Reden der SPD-Politiker, u.a. auch die von Bundeskanzler Olaf Scholz, mitverfolgen. Dort hatten wir auch Gelegenheit, das Publikum anzusprechen und Flyer zu verteilen.

    Wahlkampfabschluss mit dem Bundeskanzler

    Viele von uns haben sich dann direkt auf das Veranstaltungsgelände vor der Bühne an der Marktkirche begeben, um dort unsere Fragen zur Abschaffung der Doppelverbeitragung sowie der ausstehenden Entschädigung zu stellen. Leider wurden auf der eigentlichen SPD-Veranstaltung überhaupt keine Fragen – weder an Bundeskanzler Olaf Scholz, noch an den amtierenden Landeschef Stephan Weil, zugelassen.  Das war schon sehr enttäuschend für uns alle, aber auch für andere Teilnehmer der sehr großen Veranstaltung.

    Mit unserem Protestmarsch und der Sargaktion haben wir sicher große Aufmerksamkeit erreicht und sind der Auffassung, diese Sargaktion in absehbarer Zeit zu wiederholen – am besten in Berlin.

    Gelungene Demonstration

    Alles in allem wurde die Aktion von allen DVG-Teilnehmern als gelungene Demonstration erlebt, die auch bei kommenden Landtagswahlen in anderen Bundesländern wiederholt werden sollte.

    Unsere Hoffnung, ja unsere Forderung muss sein, dass sich „Olaf, der Vergessliche“ in „Olaf, den Verlässlichen“ wandelt und die Aussagen zum Stopp der Doppelverbeitragung „irgendwie fiskalisch beenden“ durchzieht.

    Hinweis:

    DVG-Vorstandsmitglied Reinhold Birth hat sich in Hannover um die behördliche Anmeldung und Genehmigung bei der Polizei gekümmert. Das war dieses Mal sehr schwierig, weil Wahlkampfabschluss, etc. pp. Er hat auch bei der SPD für unsere erforderlichen persönlichen Anmeldungen für die Veranstaltung gesorgt. Danke, lieber Reinhold!

    Nicht zuletzt ein großes Kompliment an alle, die teilgenommen haben und all diejenigen, die wegen der Zugausfälle der Deutschen Bahn nicht dabei sein konnten.

    So eine Protestveranstaltung des DVG e.V. muss jeder mal erlebt haben! Deshalb der dringende Aufruf an alle Mitglieder, beim nächsten Mal, wo auch immer, mit dabei zu sein!“

    Text: Heinz Averbeck
    Fotos: Manfred Poggensee

     

     

  • Viele bangen jetzt um ihre Existenz

    Viele bangen jetzt um ihre Existenz

    Klimakrise, Ukrainekrieg, verkorkste Energiewende und Sozialpolitik – viele Menschen bangen jetzt um ihre Existenz und werden schon allein deshalb auf die Straße gehen. Es wird Zeit, die Lasten gerechter zu verteilen.

    Von Michael Rahnefeld

    „Wissen Sie, wenn ich mir diese Diskussion jetzt hier anhöre. Ich habe weder studiert noch einen Titel, aber ich kann es drehen und wenden, wie ich will: Die breite Masse zahlt.“ So bringt es die sympathische Rentnerin Renate Rönnau am 22. August 2022 in der TV-Sendung „hart aber fair“ mit Frank Plasberg auf den Punkt. Es geht an diesem Abend einmal mehr ums Thema „Kostenfalle Energie“ und die zunehmende Verelendung Europas, deren Spirale sich von Tag zu Tag schneller dreht.

    Bangen um die Existenz

    Die Klimakrise, der Ukraine-Krieg, eine völlig verkorkste Energiewende und eine Sozialpolitik, die eigentlich nicht als solche bezeichnet werden darf, treiben immer mehr Menschen in eine durchaus berechtigte Existenzangst. Da hilft es auch nicht, wenn in der Plasberg-Sendung der Ökonom Michael Hüther akademisch irgendwelche Zusammenhänge erklären will und der FDP-Fraktionschef Christian Dürr auf ein irgendwann kommendes drittes Entlastungspaket und eine Wohngeldreform verweist. Von einer Übergewinnsteuer, bei der in erster Linie Energiekonzerne zur Kasse gebeten werden könnten, um an anderer Stelle Entlastung zu bieten, will er natürlich – genauso wie sein Finanzminister Christian Lindner  (FDP) – nichts wissen.

    Doch die 74-jährige Rentnerin, die sich ehrenamtlich für Altersgenossen einsetzt, will von den blumig-beschönigenden Worten, die beschwichtigen sollen, nichts wissen. Sie weiß genau: Die Zeche zahlen wieder die Bürger in diesem Land, die langsam begreifen, dass es an ihren bescheidenen Wohlstand, ja an ihre Existenz geht.

    Vertrauen in Regierung schwindet

    Das Vertrauen in die Regierenden schwindet zunehmend, zumal das politische Überlegungs- und Entscheidungschaos kaum noch nachvollziehbar geschweige denn für große Teile der Bevölkerung noch vermittelbar ist.

    Selbst im wirtschaftsstarken Baden-Württemberg warnt die Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut vor einem wirtschaftlichen Abschwung. Gerade für den Mittelstand, der in Baden-Württemberg das Rückgrat der Wirtschaft bildet, zeichnet die Ministerin ein düsteres Bild. Das Wort von Arbeitslosigkeit macht bereits die Runde.

    Und die Ampelregierung weiß längst, diesmal läuft es aus dem Ruder. Fast gebetsmühlenartig wird seit Tagen davor gewarnt, rechten Aufhetzern auf den Leim zu gehen und mit ihnen auf die Straße. Bei Plasberg geraten der FDP-Mann Christian Dürr und die Linken-Politikerin Mohamed Ali aneinander als die Montagsdemonstrationen angesprochen werden, zu denen Teile der Linken aufrufen. Der Versuch von Dürr, die Linke als Mitläufer der AfD zu diskreditieren, ist plump und zu einfach. Wie überhaupt es wohl im kommenden „heißen Herbst“ zu einfach sein wird, Massenproteste an der Agitation der Rechten in Deutschland festzumachen.

    Gerechtere Verteilung der Lasten

    Ich wiederhole mich: Viele Menschen bangen jetzt um ihre Existenz und werden schon allein deshalb auf die Straße gehen. Dazu braucht es keine Agitatoren mehr. Sie fordern von den Ampelparteien „eine gerechte Verteilung der Krisenlasten”, einen Gaspreisdeckel und eine Übergewinnsteuer, formuliert es Co-Linken-Chefin Janine Wissler im ARD-Morgenmagazin.

    Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) hingegen mahnte seine Partei, sich ausreichend von Rechtsradikalen zu distanzieren. Die Montagsdemos, die ihren Ursprung als friedliche Revolution in der DDR hatten, wurden 2015 von Rechtsextremen zweckentfremdet, auch um gegen die Flüchtlingspolitik zu demonstrieren. So wäre es vielleicht nicht besonders klug, für Demonstrationen zur Energiekrise unbedingt montags auf die Straße zu gehen, unterstreicht Frank Plasberg in seiner Sendung.

    In der Tat müssen im kommenden Herbst alle, die auf Ungerechtigkeiten und Entlastungsmöglichkeiten in die Demonstrations-Öffentlichkeit gehen, auf der Hut sein, wo, wann und mit wem sie auf Missstände hinweisen – und Forderungen stellen. So auch die im DVG (dvg-ev.org) organisierten Doppelverbeitragungsopfer. Eine Abschaffung dieser staatlich legitimierten Abzocke würde ganz vielen Menschen sehr viel helfen, weil sie dann in größerem Umfang auf ihre Ersparnisse zurückgreifen könnten. Der DVG muss wieder stärker auf sich aufmerksam machen – natürlich mit demokratischen und rechtsstaatlichen Mittel und natürlich nur mit gewaltlosen Aktionen.

    Bild: Gundula Vogel Pixabay

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