Author: Andreas Reich

  • Was haben die Erhöhung der Krankenkassenbeiträge und die Rentenlüge im ZDF mit der Wahl zu tun?

    Was haben die Erhöhung der Krankenkassenbeiträge und die Rentenlüge im ZDF mit der Wahl zu tun?

    Text: Andreas Reich
    Bild: Freepik

     

    Bei allen beiden Ereignissen wird verheimlicht, wie die Mitwirkung der Regierungen der Bundesrepublik seit 67 Jahren erheblich an den Problemen der Sozialversicherungen ist.

    Durch die nicht- bzw. nur Teilfinanzierung der versicherungsfremden Leistungen (nicht beitragsfinanzierte Leistungen) der Bundesrepublik Deutschland sind diese Missstände entstanden und werden jährlich weiter verschärft. Da die versicherungsfremden Leistungen eine gesamtgesellschaftliche Bedeutung besitzen sind diese durch Steuermittel zu finanzieren sind. Leider haben die verschiedenen Bundesregierungen es nicht für möglich gehalten die versicherungsfremden Leisten im SGB 5 festzulegen, so dass hier Schindluder je nach Auslegungen der politisch Verantwortlichen betrieben werden konnte.

    Leider werden die Beitragszahlerinnen und Beitragszahler von der GKV und den Krankenkassen über die jährlichen Abrechnungen nicht informiert.

    Der Gesundheitsminister, Karl Lauterbach schweigt auf schriftliche Anfragen zu dem Thema „versicherungsfremde Leistungen“ und lässt durch seine Mitarbeiter Antworten zukommen, die absolut nichts mit der Frage zu tun haben.

    Übrigens, das Krankenkassenversorgungsverbesserungsgesetz, das im November im Bundesrat beschlossen wurde hatte im Koalitionsvertrag noch die Regelung, Aufbau eines Fonds zu Finanzierung der Umsetzung zu gleichen Teilen durch Bund und Länder.

    Beschlossen wurde das Gesetz mit folgender Regelung zur Finanzierung, Aufbau eines Fonds zu gleichen Teilen durch Länder und den Krankenkassen. Als Zugriff auf die Beiträge der Beitragszahlerinnen und Beitragszahler. Der Fond soll auf 50 Milliarden Euro aufgestockt werden.

    In einer gestern veröffentlichten Studie der DAK wurde errechnet, sollte sich an den Bedingungen zur Finanzierung der Sozialversicherungen nichts ändern, so werden die Beiträge sich in den nächsten Jahren auf bis zu 50% steigen.

    Dank der jährlichen Offenlegung der Rentenversicherung „Rente in Jahren“ konnten die Teufel Tabellen erstellt werden. In ihnen wurde nachgewiesen wieviel Gelder der Rentenkasse jährlich der Rentenkasse entzogen wurde.

    Die Summe in den Teufel Tabellen beträgt ein Minus von über 1 Billion Euro. Was hätte man alles mit diesem Geld für die Rentnerinnen und Rentner tun können:

    • Die Rentnerinnen und Rentner müssten sich nicht mit 48% Rente zufriedengeben,
    • Beiträge zur Rentenversicherung wären nicht so hoch, wie jetzt,
    • Es würden weitaus weniger Rentnerinnen und Rentner an der Armutsgrenze leben müsse.

    Wie kommt jetzt das ZDF ins Spiel:

    Mit seinem Beitrag „die Wahrheit über die Rente“ von letzter Woche, zu sehen in der ZDF-Mediathek, wird ein Rentnerehepaar vorgestellt die zu den wenigen Prozent aller Rentnerinnen und Rentner das zu den wenigen begüterten Rentnerinnen und Rentnern zählt.

    Die mehrheitlich größere Anzahl von Rentnerinnen und Rentner gehört zu denen, die von ihrer Rente geradeso Leben können.

    Weiterhin wird behauptet, dass die Bundesrepublik mit dem Bundeszuschuss die Rentenversicherung finanzieren muss.

    Dass ist eine bewußte Lüge.

    Der Bundeszuschuss ist eigentlich der Zuschuss, der die versicherungsfremden Leistungen finanzieren sollte. Leider ist der Bundeszuschuss seit 67 Jahren viel zu wenig. Aber das zeigt die Reportage bewusst nicht!!

    Das vor der Bundestagswahl diese Aussagen vom ZDF gemacht würden, dürfte die Frage aufwerfen, wem dient dies.

    Man verunglimpft damit Rentnerinnen und Rentner, anstatt über die Wahrheit zu informieren und man sollte einmal die Frage stellen wie unabhängig sind die öffentlich-rechtlichen Sender.

    Wo bleibt die Unabhängigkeit?

    Also sollte jeder sich einmal ob für solche Leistungen die Bürgerinnen und Bürger noch Beiträge zahlen sollten.

    Legen Sie Widerspruch gegen die Rundfunkgebühren ein und verweisen Sie auch auf den Umstand, dass von der ARD Beitragsgelder für die Finanzierung eingesetzt werden. Ebenfalls weisen Sie auf die Überhöhten Gehälter der Führungsriegen der Sender hin.

  • Robert Habeck plündert die Altersvorsorge

    Robert Habeck plündert die Altersvorsorge

    Foto: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
    von Reiner Korth               16.01.2025

     

    Die Begründung von den Millionären ist Wählertäuschung

    Deutschlandweit war in den öffentlichen Medien zu hören und zu lesen, Robert Habeck, Kanzlerkandidat von Bündnis90/Die Grünen möchte jetzt Sozialabgaben auf Kapitalerträge einführen. Und er glaubt, das sei eine neue Idee. Und er will uns auch weismachen, das betrifft nur die Millionäre, um deren unermesslichen Reichtum abzuschöpfen. Diese Aussagen von Habeck jedoch sind voll daneben, sind falsch und eine, vielleicht bewußte Wählertäuschung. Denn, die Realität ist bereits da und eine völlig andere. Krankenkassenbeiträge auf Kapitalauszahlungen gibt es bereits seit 2004, eingeführt von der damaligen rot-grünen Regierung unter Kanzler Gerhard Schröder, SPD und Vizekanzler Joschka Fischer, Bündnis90/Die Grünen. Aber das kann der Märchenbuchschreiber Robert Habeck natürlich nicht wissen?

    Zur Kasse gebeten werden die Direktversicherungen und die Betriebsrentner

    Die rot-grüne Regierung hatte damals beschlossen, auf Betriebsrenten und auf Direktversicherungen zur Altersvorsorge den vollen Krankenkassenbeitrag zu erheben. Das sind zur Zeit ca. 21 % an Beitragszahlungen. Und damals wurde beschlossen, diesen Beitragssatz nicht nur auf den “Kapitalertrag” (Zinsen, Rendite) sondern auf die volle “Kapitalauszahlung” zu erheben, auf die volle Höhe der ausgezahlten “Kapitalleistung” (§ 229 SGB V). Das führt dann zu der Doppelverbeitragung, daß der spätere Rentner auf sein bereits netto eingezahltes Geld ein zweites Mal die Krankenkassenbeiträge zahlen soll. Und dann ist da die Mär des Robert Habeck von den Millionären. Seine Partei, die Grünen hat mit dem Gesundheitsmodernisierungesetz 2004 eingeführt, daß ein Rentner auf seine Altersvorsorge von z. B.von 800 € den vollen Krankenkassenbeitrag von zurzeit 21 % abführen muß. Ein Besserverdiener mit 10 000 Euro Monatslohn dagegen zahlt real nur 5,7 % an Krankenkassenbeitrag (unter Berücksichtigung der Beitragsbemessungsgrenze). Fazit: die Besserverdiener und die Millionäre werden geschont, der kleine Rentner wird geschröpft. Das ist die wahre Seite der Sozialpolitik a la Bündnis90/Die Grünen um das dysfunktionale Finanzsystem der Krankenkassen zu pampern. Vielleicht sollte Robert Habeck mal bei Franz Münterfering Mathematikunterricht nehmen in der “sauerländischen Volksschule”, um zu erkennen, wie verheerend sich seine Sozialabgaben für Altersvorsorge auf die kleinen Einkommensschichten von Rentnern und Arbeitnehmern auswirken. Mit dem Vorschlag vom Kanzlerkandidaten Habeck wird die Altersarmut weiter ansteigen und eines ist auch ganz sicher: mit diesem Konzept lohnt sich das Sparen für Altervorsorge überhaupt nicht mehr. Kapitalertragssteuer von 25 % plus dann 21 % an Krankenkassenbeiträgen bedeutet, die Hälfte wird vom Staat von den Rentnern wieder abkassiert Ein solches Verlustgeschäft motiviert niemanden mehr. Damit ist das zusätzliche Sparen auf Altersvorsorge in der zweiten und die dritten Säule dann vollends gescheitert.

  • Unser Zusatzbeitrag – DVG Postkartenaktion

    Unser Zusatzbeitrag – DVG Postkartenaktion

    Bild: DVG
    Text: Friedemann Heinz    15.1.2025

    Im Rahmen der DVG-Postkartenaktion erhielten annähernd 800 Vorstände und Verwaltungsräte der Krankenkassen namentlich und persönlich diese Karte.

    Unser Apell: „Zeit für einen Perspektivwechsel“!

    Darf es sein, dass aus 100€ eigener Sparleistung nur noch 80€ werden?

    So jedenfalls ist es bei selbst angesparten und finanzierten Direktversicherungen im Rahmen der bAV. Und im Besonderen, wenn die Verträge vor 2004 abgeschlossen wurden.

    Im weiteren Text wurde die außerordentliche Ungleichbehandlung benannt und hervorgehoben, dass dadurch auch das Prinzip der Solidarität in der gesetzlichen Krankenversicherung massiv in Frage gestellt ist.

    Aus Kontakten zu Krankenkassen ist bekannt, dass selbst dortige Beschäftigte die Doppelverbeitragung als absolut ungerecht empfinden und die Abwicklung der Bescheide bei den Kassen viel Ärger und hohen administrativen Aufwand verursacht.

    Unsere abschließende Aufforderung an die Vorstände und Verwaltungsräte lautete deshalb: „Zeigen Sie Courage und werden Sie aktiv, um diese Ungerechtigkeit zu beenden.”!

  • Das große SPD Täuschungsmanöver

    Das große SPD Täuschungsmanöver

    Bild: DVG
    Text: Reiner Korth   15.01.2025

     

    Die Rentner sind wieder mal die Dummen

     In großen Anzeigenkampagnen und mit ihren Wahlflyern verspricht die SPD den Rentnern in Deutschland erneut ein einkömmliches Auskommen, “Respekt und Anerkennung” und ein “stabiles Rentenniveau”. Die rund 21 Millionen Rentner und Betriebsrentner in Deutschland und die rund 20 Millionen Arbeitnehmer ab dem 40. Lebensjahr, die in der nächsten Generation in Rente gehen, die sollten ganz genau hinschauen, was die SPD wieder mal verspricht und dann wahrscheinlich doch wieder nicht einhält.

    Die Brutto Rente steigt – die Netto Auszahlungsquote aber sinkt

    Die SPD kündigt “spürbare Rentensteigerungen” an. Aber das alles ist natürlich gemünzt auf den Bruttobetrag der Rente. Bevor die Rente zur Auszahlung kommt, werden Steuern und Krankenkassenbeiträge abgezogen. Und gerade diese sind nicht stabil, sondern Sozialabgaben und Steuern steigen weiterhin jährlich, und zwar deutlich und überproportional. Gerade haben dies Rentner, Betriebsrentner und Direktversicherte wieder schmerzlich erfahren, als sie über Weihnachten Post von den Krankenkassen erhielten, eine fette Beitragserhöhung zum 01. Januar 2025. Direktversicherte und Betriebsrentner zahlen jetzt rund 21 % an Krankenkassenbeiträgen auf ihre Zusatzversorgung. Die Rentner werden zur Kasse gebeten um das marode und dysfunktionale Krankenkassensystem zu stützen. Die Besserverdiendenen sowie Politiker und Beamte werden mal wieder geschont. Ein Zahlenbeispiel: Ein Direktversicherter zahlt auf seine 1 000 Euro Vorsorgeersparnis mit ca. 21 % den vollen Krankassenbeitrag, ein Besserverdiener mit 10 000 Euro Monatseinkommen dagegen zahlt unter Berücksichtigung der Beitragsbemessunsgrenze real nur 5,7 % an Krankenkassenbeiträgen.

    Sozialpolitik a la SPD: der Besserverdiener wird geschont

    So sieht also der Respekt des Kanzlers Olaf Scholz für die Rentner aus. Betriebsrentner und Direktversicherte zahlen das Vierfache an Beitrag als Gutverdiener. Die Rentner werden von der SPD geblendet und ausgetrickst mit stabilen Bruttowerten. Die hohen Abgaben werden freundlich verschwiegen.

    Kanzler Scholz hatte in seiner bisherigen Regierungszeit den Rentnern mit Direktversicherungen versprochen, “das Ärgernis” der Doppelverbeitragung in seiner Amtszeit “wieder zu ändern”. Wir stellen fest, Kanzler Scholz hat die Doppelverbeitragung nicht abgeschafft. Kanzler Scholz hat seine Versprechen aus Münster und im Deutschen Bundestag nicht eingelöst. Wer also kann den neuerlichen Versprechen der SPD und von Kanzler Olaf Scholz noch Glauben schenken?

    Laut Medienberichten ist der “SPD Kanzlerkandidat Olaf Scholz” in diesen Wochen bis zur Bundestagswahl noch in ca. 50 Städten in Deutschland auf Wahltour unterwegs. Alle Arbeitnehmer, zukünftige und heutige Rentner, die alle zur Wahlurne gehen, sollten genau hinhören, was der Kandidat Olaf Scholz sagt und sie sollten sehr ernsthaft hinterfragen, was sie denn noch glauben können angesichts nicht eingelöster Versprechen?

  • Der DVG fragt nach – Der Kandidat Scholz “denkt nach”

    Der DVG fragt nach – Der Kandidat Scholz “denkt nach”

    Bild: DVG
    Text: Reiner Korth       14.01.2025

    Und Kandidat Habeck möchte einführen, was schon existiert

    SPD Kanzlerkandidat Scholz hat sich am Montag, 13.01.2025 in einem Bürgerdialog den Fragen der Wählerinnen und Wähler in Bielefeld gestellt. Zu Wort gekommen ist auch unser DVG Kollege M. Berkenkamp. Er hat Olaf Scholz an seine Versprechen, die Doppelverbeitragung abzuändern, erinnert und nachgefragt, wann denn jetzt endlich eine Lösung kommt? Die Antworten von Olaf Scholz waren erneut völlig unverbindlich. O. Scholz “kennt das Thema” und sagte, daß “die Betroffenen immer wieder darauf zurückkommen” und ihn fragen, findet er gut. Das Bundesverfassungsgericht “hat gesagt, “man könnte das so machen” mit der Doppelverbeitragung. Scholz zeigte auch Verständnis für die Betroffenen. Es war von den Sparern anders geplant und “plötzlich kam es dann ganz anders und das ärgert einen”, nämlich die Rentner. Und Scholz ergänzt, er “denkt immer wieder nach, was man weiter machen kann” zur Lösung des Problems. Mit diesen stereotypen Antworten, die Kanzler Scholz bereits mehrfach gegeben hat, bleibt er jedoch erneut im Ungefähren. Konkrete Maßnahmen, konkrete Daten sind nicht erkennbar. Die SPD wirbt zwar in ihrer Wahlbroschüre mit dem Satz “Jede:r Rentner:in verdient Respekt und Anerkennung”, aber diese Aussage ist nach den jetzigen Ausführungen ihres Kanzlerkandidaten in Bielefeld eher als Spott und Hohn aufzufassen als denn der Glaube daran, daß der Kanzler die Doppelverbeitragung wirklich abschaffen würde. Respekt vor Rentnern sieht anders aus.

    Grünen Kanzlerkandidat Habeck fordert Krankenkassenbeiträge auf Kapitalerträge

    Und während Olaf Scholz sich ganz viel Zeit nimmt und weiter nachdenkt ist den Presseberichten zu entnehmen, daß Robert Habeck, Kanzlerkandidat der Grünen Partei,  die Einführung von Sozialabgaben auf Kapitalgewinne fordert, um das marode Finanzierungssystem der Krankenkassen zu pampern. Ja, da reiben wir uns doch verwundert die Augen, “Krankenkassenbeiträge auf Kapitaleinkünfte”, die gibt es doch längst, bereits seit dem Jahr 2004. Seitdem nämlich sind auf Kapitalauszahlungen von Direktversicherungen Krankenkassenbeiträge zu zahlen, und zwar auf den “vollen Auszahlungsbetrag”, nicht nur auf die Zinsen. Sehr zum Ärgernis der Altersvorsorgesparer, weil sie sich durch dieses rückwirkende Gesetz um ihre Sparerträge betrogen fühlen. Und die Koalition aus SPD und Grünen hat dieses Gesetz (§ 229 SGB V) damals im November 2003 sogar selber beschlossen. Aber das hat der Kandidat Habeck wohl bis heute noch nicht gewußt. Robert Habeck glaubt, er habe mit dieser Idee etwas ganz Neues erfunden. In der Presse war zu lesen, “Habeck… hatte den Vorschlag aus dem Wahlprogramm seiner Partei… konkretisiert” (SPIEGEL online vom 14.01.2025). Einmal mehr ist in ganz erschreckender Weise erkennbar, wie weit sich die uns regierenden Politiker von den Sorgen und Alltagsnöten der Bürger mit kleinem Einkommen und insbesondere auch der Rentnerinnen und Rentner entfernt haben. Arbeitnehmer, die heute in Altersvorsorge ansparen, sollen dann später, geht es nach den Vorstellungen der Grünen, ca. 21 % an Krankenkassenbeiträgen zahlen. Das ist die Logik von Robert Habeck. Jede Wählerin und jeder Wähler kann sehr ernsthaft darüber nachdenken, wie schmerzlich sie und ihn dieser Punkt treffen wird.

  • Zum Neuen Jahr – dem bunten Treiben der Politik fügt der DVG die tiefrote Altersvorsorge hinzu

    Zum Neuen Jahr – dem bunten Treiben der Politik fügt der DVG die tiefrote Altersvorsorge hinzu

    Bild: pixabay
    Text: Rainer Ochman     09.01.2025

    Die Politik mag es gerne bunt und schafft dabei Kreationen, die den Laien staunen und den Fachmann sich wundern lassen.

    Schwarze Null – hat wohl mit der Magie gleicher Farbe zu tun

    Grüner Wasserstoff – das vorher farblose Gas, ist jetzt deutlich modernisiert worden

    Die Farben der Parteien, die sich zu allerlei Länderflaggen kombinieren lassen, wie Jamaika oder Kenia – je exotischer, umso besser?

    Und wenn es mal an Licht fehlt, und die Farben undeutlich werden, dann gibt es den Schattenhaushalt – kunstfertig „Sondervermögen“ genannt und glänzend verpackt

    Zu diesem bunten Treiben möchte der DVG einen Vorschlag für eine zeitgemäße Farbkreation machen: die TIEFROTE  ALTERSVORSORGE.

    Wer sein Geld in eine betriebliche Altersvorsorge gleich welcher Art einzahlt, der darf seit diesem Jahr wirklich tiefrote Zahlen schreiben.

    Der Marke von 20% Verlust ist geknackt!

    Die Erhöhung des Pflegeversicherungsbeitrages und die gestiegenen Zusatzbeiträge der Krankenversicherungen treiben die Sozialversicherungsbeiträge in diese schwindelerregende Höhe. Mehr als 20% der angesparten Altersvorsorge sind dann mal weg – auch wenn´s aus dem Netto ist und schon Sozialbersicherungsbeiträge gezahlt wurden.

    Wer sich sozial verhält und vorsorgt, wird bestraft.

    Aber zieht euch kein buntes Narrenkostüm an, sondern konfrontiert die Politiker mit ihrem Versagen. Sie überfrachten das Gesundheitssystem mit versicherungsfremden Leistungen und bekommen seine Ineffizienz nicht in den Griff.


    Sozial geht anders: DVG – für eine sichere Altersvorsorge

  • Ein frohes und gesundes neues Jahr

    Ein frohes und gesundes neues Jahr

    Bild: pixabay

    Liebe Freundinnen und Freunde im DVG,

    wir wünschen Euch, Euren Familien und  Euren Angehörigen  

    sowie unseren Freunden und Förderern und allen unseren Lesern

    viel Glück und Gesundheit, vor allem auch Frieden sowie Kraft, Energie und ganz viel Optimismus für das neue Jahr 2025.

    Was wird uns dieses Jahr bringen, sowohl politisch als auch im Privaten?  Wir dürfen gespannt sein darauf und werden vielleicht auch die eine oder andere Überraschung erleben. Im Kampf gegen die politische Ungerechtigkeit der Doppelverbeitragung auf jeden Fall haben wir ein konkretes Datum ganz klar vor Augen: am 23 Februar 2025 findet die vorgezogene Bundestagswahl 2025 statt. Und wir sollten im Wahlkampf aktiv dabei sein, um unseren Anliegen erneut Gehör zu verschaffen. Vor Ort in den Wahlkreisbüros, in den Fußgängerzonen, an den Parteiständen und in den regionalen Wahlkampfveranstaltungen. Eine sehr gute Möglichkeit, unsere DVG Ziele zu platzieren ist auch die neue Idee der “Wahlprüfsteine”. Dort kann der Wähler über die Homepage der jeweiligen Partei dieser ganz spezifische Fragen stellen: Die Parteien verpflichten sich, die Fragen kurzfristig noch vor der Wahl zu beantworten und der Wähler kann dann über die Regierungszeit hinweg verfolgen, ob ein solcher Wahlprüfstein in entsprechender Form umgesetzt wird, wie er vor der Wahl beantwortet wurde. Online und ganz transparent im Internet.

    Rentenfinanzierung und Rentnerarmut sind gerade jetzt ganz aktuell in einer sehr intensiven Diskussion in der politischen Öffentlichkeit und in Presse und Fernsehen. Aber, es nützt die beste Rente nichts, wenn die Doppel- und Dreifachabgaben die Nettoauszahlung wieder deutlich schmälern. Abschaffung der Doppelverbeitragung bedeutet eben auch “Mehr Netto vom Brutto”, auch bei Direktversicherungen und Betriebsrenten. Ansonsten lohnt das Vorsorgesparen nicht mehr!

    Wir möchten die Gelegenheit an dieser Stelle nutzen und all unseren vielen ehrenamtlichen Helfern im Verein für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr großes Engagement im jetzt abgelaufenen Jahr 2024 ganz, ganz herzlich zu danken. Vieles von dem, was wir gemeinsam auf die Beine gestellt haben und als Aktionen auf den Weg gebracht haben, ist in unserem DVG Newsletter und in den Homepage Beiträgen (www.dvg-ev.org) nachzulesen.  

    Im Namen des gesamten Vorstandes wünsche ich Euch allen persönlich und ebenfalls Euren Familien, Freunden eine fröhliche Silvesterparty, einen guten Rutsch ins neue Jahr und dann vor allem Gesundheit, Wohlergehen und viel Glück im neuen Jahr 2025.

    Für den Vorstand des DVG eV

    Reiner Korth

    Bundesvorsitzender

  • Kostenfalle Altersvorsorge

    Kostenfalle Altersvorsorge

    von Reiner Korth     22.12.2024
    Bild: pixabay

    Hohe Sozialabgaben fressen das Angesparte wieder auf

    Viele Arbeitnehmer und spätere Rentner fragen sich in diesen Zeiten immer nachdenklicher und verunsichert, lohnt es überhaupt noch in die betriebliche und staatlich geförderte Altersvorsorge anzusparen oder lege ich mein Geld lieber auf das gewöhnliche Sparbuch?

    Der Grund ist, der Staat greift den (späteren) Rentnern immer tiefer in die Tasche. Die Thüringer Allgemeine titelt “Ein Fünftel der Altersvorsorge ist weg” (Ausgabe vom 20.12.2024). Die BILD schreibt “Rekord!   Rentner zahlen soviel Steuern wie nie” und Rentner müssen zusätzlich “54,6 Milliarden Euro an die Krankenkassen zahlen” (20.12.2024).

    Den Krankenkassen droht der finanzielle Kollaps

    Ja, den Krankenkassen geht es finanziell derzeit schlecht. Aber die Probleme liegen nicht in zu niedrigen Beitragskosten, die nicht kostendeckend wären, sondern die Probleme sind systemimmanent. Missmanagement, überhöhte Vorstandsgehälter und von der Politik aufgebürdete “versicherungsfremde Leistungen” belasten die Krankenkassen in ausuferndem Maße. Wie die NOZ in ihrer Ausgabe vom 21.12.2024 ausführt, “Der Staat sollte selber einspringen”, belastet allein die staatlich verordnete “Zweckentfremdung von Pflegegeldern während der Corona Pandemie” die Kassen mit rund sechs Milliarden Euro. Geld, das jetzt fehlt.

    Die Einkünfte der Altersvorsorge werden überproportional belastet

    Es ist geradezu unerträglich daß diejenigen, die selber nicht betroffen sind (Abgeordnete, Beamte, Privatversicherte, Selbstständige) darüber entscheiden, wie man die Direktversicherungen und Betriebsrenten noch höher belasten kann. Wie kann es sein, daß Direktversicherte doppelt bezahlen müssen während Gutverdiener mit 10 000 Euro Monatseinkommen prozentual weniger einzahlen? Warum also wird für die Besserverdienenden die Beitragsbemessungsgrenze politisch gewollt klein gehalten (2024: bei 5.175 € Monatsgehalt), dafür aber werden die Direktversicherungen doppelt verbeitragt?

    Rund 13 Millionen Betriebsrentner in Deutschland haben eine politisch gewichtige Stimme bei den nächsten Wahlen. Sie sollten sich sehr wohl darüber informieren, wie die Parteien zur überproportionalen Beitragsabschöpfung bei den Rentnern stehen?
    Und sie sollten nicht noch einmal blauäugig den rosigen Wahlsprechen folgen, die dann nach der Wahl einfach nicht umgesetzt werden, wie z. B. mit der SPD und Olaf Scholz geschehen: im Wahlkampf in Münster dem DVG die Abschaffung der Doppelverbeitragung versprochen, im Bundestag in aller Öffentlichkeit den Bürgern die Abschaffung zugesagt und dann, hinterher nichts gemacht. Die Quittung kam jetzt, der Kanzler ist abgewählt.

    Lohnt sich Vorsorgesparen überhaupt noch?

    Angesichts der hohen Abgabenlast auf Direktversicherungen und Betriebsrenten müssen die rund 41 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland sich selber sehr kritisch die Frage stellen, ob eine Ansparung von Altersvorsorge, auch dann, wenn sie staatlich gefördert wird, überhaupt noch sinnvoll ist und überhaupt noch einen Ertrag abwirft, abwerfen kann?

    Das Geld auf dem Sparbuch ist sicher, das Altersvorsorgekonto wird vom Staat geplündert mit 20 Prozent Krankenkassenbeiträgen und zusätzlich immer höheren Steuern.

    Sozialpolitik geht auch anders – für eine sichere Altersvorsorge, wie sie der DVG fordert!

    Arbeitnehmer und Rentner können jetzt abstimmen. Zum einen bei der kommenden Wahl, welche politische Lösung sie wollen. Zum anderen bei ihren Sparanlagen, wo sie ihr persönliches Geld für ihre Altersvorsorge hingeben?

  • Recht sprechen heißt auch Gerechtigkeit schaffen

    Recht sprechen heißt auch Gerechtigkeit schaffen

    Ein weiteres Motiv der DVG Postkartenaktion.

    Viele DVG-Mitglieder sind aufgebracht und können nicht verstehen, dass die Gerichte fortgesetzt private Sparleistungen in eine Kapitalversicherung als betriebliche Versorgungsbezüge werten.

    Die spätere Rückzahlung dieser eigenen Beiträge dann vollumfänglich als Versorgungsbezug zu deuten und auszulegen, entbehrt für die Betroffenen jeglichem Verständnis und Logik und wird als große Ungerechtigkeit empfunden.

    Die Karten wurden an Sozialgerichte in ganz Deutschland bis hin zu den Richtern beim BSG gesandt mit dem Hinweis:

    Millionen von Betroffenen fragen, warum gibt es im Sozialrecht diese große Ungleichbehandlung?

    Wir meinen, nach den heutigen Erkenntnissen ist eine juristische Neubewertung und Rechtsfortbildung angezeigt. Dies würde viele Zweifel beseitigen und das Vertrauen in die Gerichtsbarkeit nachhaltig stärken.

    Sozialpolitik geht auch anders – für eine sichere Altersvorsorge, wie sie der DVG fordert!

    Ein Beitrag von Friedemann Heinz   12.12.2024

    Bild: DVG

     

  • Eilige Pressemeldung: Kommt die CO2-Abgabe auf Geld???

    Eilige Pressemeldung: Kommt die CO2-Abgabe auf Geld???

    Im Winter hat man es doch gerne gemütlich warm. Stellen Sie sich vor, Sie nehmen fünf Geldscheine zu 20 €, greifen einen heraus und zünden ihn an.
    Wenn´s nicht warm genug wird, wiederholen Sie das Ganze. Das funktioniert auch mit 100 €-Scheinen. 20 % des Geldes sind jedenfalls weg.

    Verrückte Idee sagen Sie? Denkste!

    Genau das passiert mit Ihrem Geld, wenn Sie hart arbeiten und die Erträge Ihrer Arbeit – ob mit oder ohne Unterstützung Ihres Chefs – als betriebliche Altersvorsorge anlegen. Nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen bleiben Ihnen von 100 Euro angespartem Geld nur 80 Euro übrig. Der Rest geht an die Sozialversicherung.

    „Ich hab doch schon mal Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge gezahlt“ sagen Sie.

    „Macht nichts – es geht auch zweimal – und dazu auch noch den Arbeitgeber-Anteil“ sagen die Politiker und fahren nach dem Motto „Gürtel enger schnallen im Alter“.

    Leider ist die doppelte Verbeitragung von Betriebsrenten oder Direktversicherungen viel zu wenig bekannt.

    Der DVG hat nun landesweit Redakteure von Zeitungen sowie Intendanten der Sender mit dem oben gezeigten Postkartenmotiv angeschrieben in der Absicht, dass die Fakten über unrentable Anlagen der Altersvorsorge aufgedeckt werden und dies zu einem Wechsel in der Politik beiträgt.

    Die Doppelverbeitragung gehört abgeschafft! Es darf nicht sein, dass von einem Euro bei Auszahlung nur 80 Cent übrigbleiben!
    Und bringt die Politiker nicht noch auf die Idee, eine CO2-Abgabe auf unsere Einkünfte draufzuschlagen!

    Sozialpolitik geht auch anders – für eine sichere Altersvorsorge, wie sie der DVG fordert!

    Ein Beitrag von Dr. Rainer Ochmann       12.12.2024
    Bild: DVG

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